Im Februar reiste die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet in den Süden des Landes nach Curepto, um das örtliche Krankenhaus nach der Rekonstruktion wiederzueröffnen.
Was die Präsidentin dort vorgeführt bekam war kein funktionstüchtiges Krankenhaus. Das berichteten chilenische Medien diese Woche. Die Betten waren nur geliehen, die medizinischen Geräte noch nicht vorhanden. Der Patient, dem die Präsidentin am Krankenbett die Hand schüttelte, war ein Mitarbeiter des Hospitals. Alle wußten Bescheid und spielten mit, nur die Präsidentin hatte keine Ahnung. Das Krankenhaus wird erst im Mai seine Arbeit aufnehmen.
Nachdem dies bekannt wurde, zeigte sich Bachelet entsetzt. Mittlerweile verloren der Chef der Regionalregierung, Alexis Sepúlveda, und der Beauftragte für das Gesundheitswesen der Region, Gerardo Herrera, ihre Jobs.
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redblog - 20. April, 18:32