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Medien

Dienstag, 17. November 2009

Immer feste drauf ...


Wer das aktuelle Heft des ehemaligen Nachrichtenmagazins aus Hamburg kauf, stößt unweigerlich auf einen Artikel über Oskar Lafontaine, in die Tasten geklimpert von Stefan Berg und Markus Deggerich.
Man braucht kein Freund Lafontaines zu sein, um festzustellen, dass der viel gepriesene "objektive Journalismus" in diesem Artikel ganz sicher nicht anzutreffen ist. Nachdem die Linkspartei bei den Bundestagswahlen ihr bisher bestes Ergebnis erzielte, traf sich die neue Fraktion zwei Wochen später im brandenburgischen Rheinsberg zur Klausurberatung. Dort tauchte auch der Parteivorsitzende Lafontaine auf und erklärte, künftig nicht mehr für einen der beiden Fraktionchefposten zur Verfügung zu stehen.

Wie die beiden Schreiberlinge aus der Hauptstadtredaktion des ehemaligen Nachrichtenmagazins aus Hamburg nun mitteilen, war Lafontaine in den letzten Wochen eher wenig im Bundestag und Parteivorstand anzutreffen. Die Gründe für seine Abwesenheit kennen die beiden genau: Seine Frau habe ihn zurück an die Saar geholt, nach dem Lafontaine eine Affaire mit der mittlerweile ebenfalls im Bundestag sitzenden Sahra Wagenknecht. Keine Beweise, aber jede Menge Spekulationen und Halbwissenheiten.

Heute nun erklärte Lafontaine: "Ich werde mich am Donnerstag zu einem seit längerem geplanten chirurgischen Eingriff in eine Klink begeben. Es handelt sich um eine Krebserkrankung. Nach überstandener Operation werde ich zu Beginn des neuen Jahres unter Berücksichtigung meines Gesundheitszustandes und der ärztlichen Prognosen darüber entscheiden, in welcher Form ich meine politische Arbeit weiterführe." Nun kann man selbst an der Hamburger Brandstwiete nicht an einer solchen Nachricht vorbei. Natürlich schreibt man über die Erkrankung und bevorstehende OP. So ganz unter den Tisch fallen lassen, konnte man die "Enthüllungen" der beiden Superjournaillisten, nicht. Deshalb heißt es dort: Nach Informationen des SPIEGEL wurden in der Parteispitze andere Gründe für Lafontaines Rückzug ins Saarland diskutiert: Lafontaine sei seiner Parteigenossin Sahra Wagenknecht nicht nur inhaltlich näher gekommen, hieß es, von einem Verhältnis sei die Rede. Daher habe er sich auf Druck seiner Ehefrau vom Vorsitz der Bundestagsfraktion in Berlin zurückgezogen. Das Ehepaar Lafontaine und sein Parteikollege Gregor Gysi wollten zu den Gerüchten keine Stellung nehmen, Wagenknecht dementierte eine private Beziehung. Deggerich ist ein Experte seines Faches und bekannt für seine fundierten und detaillierten Artikel.

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"Deutschland, Deutschland über alles. .."


Musikalische Panne [sic!] im Schloss Bellevue: Bundespräsident Horst Köhler hatte DDR-Bürgerrechtler mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, die Feierstunde sollte mit der Nationalhymne enden. Doch Liedermacher Stefan Krawczyk vergriff sich im Text - und sang die verpönte erste Strophe.
"Deutschland, Deutschland über alles. .." hob Liedermacher Stefan Krawczyk an, bis er unterbrochen und darauf aufmerksam gemacht wurde, dass bei der offiziellen deutschen Nationalhymne nur die dritte Strophe des "Liedes der Deutschen" von Hoffmann von Fallersleben gesungen wird: "Einigkeit und Recht und Freiheit ...". Die ersten beiden Strophen sind zwar nicht verboten, aber - nach den Erfahrungen des Nationalsozialismus - weitgehend tabuisiert.
Es war also eine "musikalische Panne", so schreibt es jedenfalls das ehemalige Nachrichtenmagazin aus Hamburg ...

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Freitag, 6. November 2009

Qualitätsjournalismus, Folge 1776


... Es wird geplant, zukünftig die Netzeitung als automatisiertes Nachrichtenportal zu nutzen. ... Aus der Pressemitteilung von DuMont Schauberg zum Ende der Netzeitung

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Donnerstag, 8. Oktober 2009

Pirat werden!


Nein, nicht in der Partei, sondern im indischen Ozean.

Cutthroat Capitalism: The Game

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Montag, 21. September 2009

The Yes Men did it again!


"SPECIAL EDITION" NEW YORK POST from The Yes Men on Vimeo.

Weitere Infos:
New York Post Special Edition
The Yes Men
redblog über die New York Times-Ausgabe der Yes Men

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Schweinegrippenjournalismus


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Montag, 31. August 2009

Der Osten blüht mit Superillu und INSM


Die wöchentliche Ost-Postille des Hubert Burda Media Konzerns hat ihren Lesern - und das sind immerhin an die drei Millionen - dieser Tage 48 Seiten Frohsinn aufgetischt. Der Anlass: 20 Jahre Mauerfall. Wer das bunte Heftchen liest, denkt: Donnerwetter, die Ossis! Sind "weltweit Spitze" in der Bildung. Haben "in der Einheit ihr Glück gefunden". Und kommen neuerdings "sonnengebräunt vom Urlaub in der Türkei" zurück, gerne auch mal ins herrliche Hoyerswerda. Entschuldigung, aber das konnte ja keiner ahnen. Die Superillu aber hat die Kraft. Und den Mut, wie Chefredakteur Jochen Wolff sich lobt, jetzt endlich mal "ehrliche Bilanz zu ziehen".
Zur Ehrlichkeit freilich gehört auch zu erwähnen, dass die Illustrierte ihre Ost-Hymne nicht ganz aus eigener Kraft gewuppt hat. Da stand dann doch die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" wohlwollend zur Seite. Immerhin: Auf der honigkuchenheiteren Titelseite der Sonderpublikation wird das im Kleingedruckten sogar erwähnt. Nur wer genau sich dahinter verbirgt, verrät das sonst sehr redselige Heftchen nicht wirklich. Wir holen das an dieser Stelle gerne nach.
FR, 27.08.2009

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Mittwoch, 22. Juli 2009

Mit dem Zweiten propagiert man besser



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Sonntag, 19. Juli 2009

Der Unterschied


Schießen Afghanen auf Bundeswehrsoldaten, dann ist es ein Anschlag.

Schießen Bundeswehrsoldaten auf Afghanen, dann ist es ein Zwischenfall ¹.

¹ Wortwahl, die heute-Moderator Steffen Seibert in der Sendung vom 19.7.2009 benutzte

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Dienstag, 14. Juli 2009

Von wegen Linksschwenk


" ... schätzen gelernt, die Debattenfreudigkeit der taz. Also dass es sowas gibt, wie ein Pro und Kontra zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr, das war vor Jahren noch nicht denkbar. Ich finde es toll, dass sich die taz in diese Richtung entwickelt hat."
Ines Pohl, neue Chefredakteuerin der Kinder-FAZ, gegenüber dem radioeins-Medienmagazin.

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solidarische reklame
linke literaturmesse nürnberg


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Simon (Gast) - 16. November, 20:26
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