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Medien

Montag, 30. November 2009

Democracy Now! jetzt in Österreich


Okto, ein partizipativer Fernsehsender in Wien, präsentiert ab 1. Dezember Democracy Now!, das unabhängige nichtkommerzielle US-amerikanische Politmagazin, von Montag bis Freitag im Spätabendprogramm.

Democracy Now! wurde 1996 von Journalisten um Amy Goodman und Juan Gonzalez gegründet und wird heute international von über 700 Hörfunk-, Fernseh- und Internetsendern übernommen. Neben tagesaktueller Berichterstattung sind ausführliche Gespräche mit Gästen aus verschiedenen Bereichen wie Journalismus, Kunst, Politik, Religion, Wissenschaft, Militär oder der Friedensbewegung ein zentraler Programmpunkt. Moderatorin Amy Goodman wurde im Jahr 2008 mit dem Alternativen Nobelpreis für die "Entwicklung eines innovativen Modells wahrhaft unabhängigen politischen Journalismus" ausgezeichnet. Democracy Now! zeigt Perspektiven auf, die in Mainstreammedien kaum beleuchtet werden, hält sich politisch unabhängig und mit Spenden aller Art über Wasser.

Ausstrahlungstermine:
Mo. – Fr., 23:05 – 00:05 Uhr (WH 8:30 Uhr)

Links zu Okto: Website und Livestream

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Mittwoch, 25. November 2009

Ein Unterschrift für parteiunabhängige Medien


Roland Koch will am Freitag den ZDF-Chefredakteur Brender aus dem Amt vertreiben. Zähe, unbequeme und überparteiliche Journalisten scheinen Hessens Ministerpraesident nicht zu passen. Koch beschädigt damit die Pressefreiheit. Wenn Politik die Medien kontrolliert statt Medien die Politik, dann ist das Gift fuer unsere Demokratie. Wohin das führen kann, erleben wir in Italien unter Silvio Berlusconi. hier geht's zur campact-Kampagne

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Montag, 23. November 2009

Qualitätsjournalismus, Folge 1956


Billige Dokus statt teurer News: Diesen Sparkurs will ProSiebenSat.1 seinem defizitären Nachrichtenkanal N24 verordnen. ... Dort läuft doch jetzt schon nur billiges Dokutainment, Militariamist und Dokus à la "Hitlers Hunde".

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Sonntag, 22. November 2009

Kein TV-Tipp: Zweiteiliger Komplex in der ARD


Ein afrikanisches Sprichwort lautet: »Solange die Löwen nicht ihre eigenen Historiker haben, werden die Jagdgeschichten stets die Jäger glorifizieren.« Eichingers Film macht genau dies. Ihm scheint es nicht einmal um die Opfer von Anschlägen zu gehen, schon gar nicht um die politischen Fehler, die die RAF gemacht hat, sondern einfach darum, abzuschrecken und zu denunzieren. Und damit denjenigen, die zur RAF stießen, auch noch ihren moralischen Anspruch abzusprechen. Der Film ist eine Beleidigung all derer, die für Emanzipation und Befreiung gekämpft haben, und all derer, die versuchen, Widerstand gegen die bestehende Weltordnung zu organisieren.
aus: junge Welt, 24.09.2008, nachzulesen auf indymedia
Vielleicht sollte man dem Film, der auf einem Buch von Stefan Aust basiert, daher ein anderen Titel gebe:


Sonntag und Montag in der ARD, jeweils 20.15 Uhr

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Dienstag, 17. November 2009

Immer feste drauf ...


Wer das aktuelle Heft des ehemaligen Nachrichtenmagazins aus Hamburg kauf, stößt unweigerlich auf einen Artikel über Oskar Lafontaine, in die Tasten geklimpert von Stefan Berg und Markus Deggerich.
Man braucht kein Freund Lafontaines zu sein, um festzustellen, dass der viel gepriesene "objektive Journalismus" in diesem Artikel ganz sicher nicht anzutreffen ist. Nachdem die Linkspartei bei den Bundestagswahlen ihr bisher bestes Ergebnis erzielte, traf sich die neue Fraktion zwei Wochen später im brandenburgischen Rheinsberg zur Klausurberatung. Dort tauchte auch der Parteivorsitzende Lafontaine auf und erklärte, künftig nicht mehr für einen der beiden Fraktionchefposten zur Verfügung zu stehen.

Wie die beiden Schreiberlinge aus der Hauptstadtredaktion des ehemaligen Nachrichtenmagazins aus Hamburg nun mitteilen, war Lafontaine in den letzten Wochen eher wenig im Bundestag und Parteivorstand anzutreffen. Die Gründe für seine Abwesenheit kennen die beiden genau: Seine Frau habe ihn zurück an die Saar geholt, nach dem Lafontaine eine Affaire mit der mittlerweile ebenfalls im Bundestag sitzenden Sahra Wagenknecht. Keine Beweise, aber jede Menge Spekulationen und Halbwissenheiten.

Heute nun erklärte Lafontaine: "Ich werde mich am Donnerstag zu einem seit längerem geplanten chirurgischen Eingriff in eine Klink begeben. Es handelt sich um eine Krebserkrankung. Nach überstandener Operation werde ich zu Beginn des neuen Jahres unter Berücksichtigung meines Gesundheitszustandes und der ärztlichen Prognosen darüber entscheiden, in welcher Form ich meine politische Arbeit weiterführe." Nun kann man selbst an der Hamburger Brandstwiete nicht an einer solchen Nachricht vorbei. Natürlich schreibt man über die Erkrankung und bevorstehende OP. So ganz unter den Tisch fallen lassen, konnte man die "Enthüllungen" der beiden Superjournaillisten, nicht. Deshalb heißt es dort: Nach Informationen des SPIEGEL wurden in der Parteispitze andere Gründe für Lafontaines Rückzug ins Saarland diskutiert: Lafontaine sei seiner Parteigenossin Sahra Wagenknecht nicht nur inhaltlich näher gekommen, hieß es, von einem Verhältnis sei die Rede. Daher habe er sich auf Druck seiner Ehefrau vom Vorsitz der Bundestagsfraktion in Berlin zurückgezogen. Das Ehepaar Lafontaine und sein Parteikollege Gregor Gysi wollten zu den Gerüchten keine Stellung nehmen, Wagenknecht dementierte eine private Beziehung. Deggerich ist ein Experte seines Faches und bekannt für seine fundierten und detaillierten Artikel.

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"Deutschland, Deutschland über alles. .."


Musikalische Panne [sic!] im Schloss Bellevue: Bundespräsident Horst Köhler hatte DDR-Bürgerrechtler mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, die Feierstunde sollte mit der Nationalhymne enden. Doch Liedermacher Stefan Krawczyk vergriff sich im Text - und sang die verpönte erste Strophe.
"Deutschland, Deutschland über alles. .." hob Liedermacher Stefan Krawczyk an, bis er unterbrochen und darauf aufmerksam gemacht wurde, dass bei der offiziellen deutschen Nationalhymne nur die dritte Strophe des "Liedes der Deutschen" von Hoffmann von Fallersleben gesungen wird: "Einigkeit und Recht und Freiheit ...". Die ersten beiden Strophen sind zwar nicht verboten, aber - nach den Erfahrungen des Nationalsozialismus - weitgehend tabuisiert.
Es war also eine "musikalische Panne", so schreibt es jedenfalls das ehemalige Nachrichtenmagazin aus Hamburg ...

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Freitag, 6. November 2009

Qualitätsjournalismus, Folge 1776


... Es wird geplant, zukünftig die Netzeitung als automatisiertes Nachrichtenportal zu nutzen. ... Aus der Pressemitteilung von DuMont Schauberg zum Ende der Netzeitung

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Donnerstag, 8. Oktober 2009

Pirat werden!


Nein, nicht in der Partei, sondern im indischen Ozean.

Cutthroat Capitalism: The Game

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Montag, 21. September 2009

The Yes Men did it again!


"SPECIAL EDITION" NEW YORK POST from The Yes Men on Vimeo.

Weitere Infos:
New York Post Special Edition
The Yes Men
redblog über die New York Times-Ausgabe der Yes Men

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Schweinegrippenjournalismus


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kommentare

Einschaltquote, nein...
Das ist ja stark. Kannte Democracy Now bis jetzt nur...
neuer Okto-Fan (Gast) - 2. Dezember, 14:09
übertreibung, schon...
übertreibung, schon mal gehört?
redblog - 30. November, 18:59
Käse
Warum fallen? In der logischen Konsequenz dürften...
Stormbound (Gast) - 30. November, 17:46

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