Literatur

Sonntag, 13. Juli 2008

Die Rolle der Gewalt


Grafik: PantoffelpunkVia Linkslog findet sich ein Hinweis auf das in diesen Tagen erschienene Buch: "Eine Frage der Gewalt. Antworten von links"

In dem in der Reihe Texte der Rosa-Luxemburg-Stiftung als Band 49 erschienenen Buch setzen sich verschiedene Akteure mit der Frage der Gewalt bei der Großdemonstration gegen den G8 Gipfel 2007 in Heiligendamm auseinander.

Im "Neuen Deutschland" vom 11.07.2008 befindet sich eine Besprechung

Das Buch mit dem Umfang von 140 Seiten gibt es auch als herunterladbares PDF oder für 9,90 EUR überall im Buchhandel (ISBN 978-3-320-02157-3).

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Donnerstag, 10. Juli 2008

74. Todestag von Mühsam


Heute vor 74 Jahren wurde deutsch-jüdische Schriftsteller, Dichter, Dramatiker, Publizist und Revolutionär Erich Kurt Mühsam von den Faschisten ermordet.

via trueten.de
Revoluzzer gelesen von Leon Askin

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Samstag, 26. Januar 2008

»Franco hielt ein bißchen länger durch als Gott«


Gespräch mit Joseba Sarrionandia. Über engagierte Literatur, Gewalt im politischen Kampf, Nationalismus und das Schreiben im Exil.
Der Schriftsteller Joseba Sarrionandia (geb. 1958) war Widerstandskämpfer gegen das Franco-Regime (1939–1975). 1980 wurde er als ETA-Mitglied verhaftet, fünf Jahre später gelang ihm eine spektakuläre Flucht. Er lebt seitdem an einem unbekannten Ort. Ins Deutsche übersetzt wurden seine Werke: »Von Nirgendwo und Überall« (2002), »Der gefrorene Mann« (2007).
Am Dienstag, dem 29.Januar, um 19 Uhr stellt der Schriftsteller und Übersetzer Sarrionandias, Raul Zelik, in der jW-Galerie den Roman »Der gefrorene Mann« vor.

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Montag, 17. Dezember 2007

Stapelweise Bücher, Diskussionen und Lesungen


linke buchmesse Zum 12. Mal fand am Wochenende in Nürnberg die Linke Literaturmesse statt, veranstaltet vom Literaturverein Libresso e.V. und Metroproletan Archiv & Bibliothek.
Die Veranstalter zeigten sich zufrieden mit Publikumszuspruch, ca. 1500 Menschen besuchten zwischen Freitag und Sonntag die Messe und die zahlreichen Veranstaltungen im Kulturzentrum K4.

Die Eröffnungsveranstaltung bestritt am Freitag Jutta Ditfurth mit ihrer Biografie über Ulrike Meinhof vor einem vollen Auditorium.
Auch die übrigen, mehr als 40, Veranstaltungen konnte sich über das Interesse nicht beklagen.
Im Großen Saal präsentierten linke Verlage und Antiquariate ihr Angebot, auf der Bühne führte Radio Z zahlreiche Interviews mit Autorinnen und Autoren. Die Interviews sollen in der nächsten Zeit auch als mp3-Dateien auf der Hompepage des freien Radios verfügbar sein.
Anwesend war auch Heike Schrader, die das Buch "Guantanamo auf griechisch" von Savvas Xiros übersetzt hat und in Nürnberg präsentierte. In der letzten Woche war die jW-Korrespondentin nach ihrer Ankunft am Flughafen Köln-Bonn festgenommen worden.

Völlig deplatziert auf dieser linken Buchmesse war der antideutsche ça ira-Verlag, der seine Aufgabe in der Beerdigung der deutschen Linken sehen. Für sie sind die deutschen Linken doch eh nur verkappte Antisemiten. Deutlich wurde das auch an der von ihnen angebotenen Veranstaltung "Rote Armee Fiktion", in der nur dumme Sprüche und die üblichen Antisemitismusvorwürfe aneinandergereiht wurden. Der Messe würde nichts fehlen, wenn sie im nächsten Jahr nicht mehr erscheinen würden. Es wäre auch nicht der "linke Pluralismus der Messe" in Gefahr, wenn sie nicht mehr erscheinen dürften. Verlage und Gruppen, die sich die Bekämpfung der Linken auf die Fahne geschrieben haben, haben auf einer linken Buchmesse einfach nichts zu suchen.

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Dienstag, 11. Dezember 2007

Stapelweise Bücher, Diskussionen und Lesungen


linke buchmesse Am Wochenende findet in Nürnberg zum 12. Mal die Linke Buchmesse statt. Bei freiem Eintritt erwarten den Besucherinnen und Besuchern interessante Diskussionen, Buchpräsentationen und -lesungen.
Anders als bei den großen Buchmessen in Leipzig oder Frankfurt handelt es sich in Nürnberg um eine Verkaufsmesse. Zahlreiche linke Verlage und Antiquariate, deren Programme sich in den meisten Buchläden nicht findet, präsentieren sich im Festsaal des K4.

12. Linke Literaturmesse
14. - 16. Dezember 2007 • Nürnberg • K4 • Königstr. 93

Öffnungszeiten:
Freitag - 19:00 bis 22:00 Uhr
Samstag - 10:00 bis 22:00 Uhr
Sonntag - 10:00 bis 15:00 Uhr
Programm der Buchmesse [pdf]

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Mittwoch, 21. November 2007

Kommunismus für Kinder


An diesem Punkt der theoretischen Arbeit begannen die wissenschaftlichen Widersprüche sich als psychische Widerstände zu manifestieren, ich erlag einer manifesten und hartnäckigen Schreibblockade. Unzählige Zigarettenpäckchen und vor kahlem Bildschirm durchwachte Nächte später, an einem kühlen Oktobermorgen gegen 7:28 Uhr zerplatzte die Blase der theoretischen Spekulation: ein Kindertext, eine Kindersprache, ein Kommunismus für Kinder müsste es werden! Kommunismus für Kinder
Mitschnitt einer Lesung von Bini Adamczak am 2.10.07 in Graz aus dem Buch "Kommunismus - Kleine Geschichte wie endlich alles anders wird" (Unrast Verlag)
Download [mp3], 29 MB, Dauer: 61 Min.

PS: Das Anhören des Mittschnitts lohnt sich wirklich, habe ihn in der Bahn gehört, mit einem schönen Dauergrinsen im Gesicht ...

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Mittwoch, 16. Mai 2007

Sie war eine lateinamerikanischer Internationalistin


Im Oktober diesen Jahre jährt sich zum 40. Mal die Ermordung von Ernesto Che Guevara, bereits im September der 40. Todestag von Tamara Bunke. Bunke kämpfte als Tania la Guerrillera gemeinsam mit Che und anderen Compañeros in der bolivianischen Guerilla.

Geboren wurde sie 1937 in Buenos Aires, dem Exil der Eltern, die als jüdische Kommunisten aus Deutschland flüchten mußten. Im Alter von 14 siedelte Tamara mit ihren Eltern in die DDR über. Das Interesse an der sozialen und politischen Entwicklung Lateinamerikas riss nie ab. Dank ihrer Zweisprachigkeit dolmetschte sie für verschiedene Delegationen, vor allem aber auch für die kubanischen, die nach dem Sieg der Revolution politische und wirtschaftliche Beziehungen aufnahmen. So traf Tamara auch auf Che Guevara.
Tamara entschied sich nach Kuba zu gehen und am Aufbau einer neuen Gesellschaft mitzuarbeiten. Begeistert von den nationalen Befreiungsbewegungen wollte sie sich den Sandinisten in Nicaragua anschließen. Ein Auftrag brachte sie jedoch nach Bolivien, wo sie die Vorbereitungen für die Entwicklung der Guerilla traf.
Im September 1967 starb sie durch Kugeln der Armee.

Ulises Estrada Lescaille bekam 1963 den Auftrag, Tamara Bunke auf ihren Einsatz in Bolivien vorzubereiten. Aus einer Arbeitsbeziehung entwickelte sich eine Liebesbeziehung. Mit »Tania – Mit Che Guevara im bolivianischen Untergrund« legt Ulises Estrada ein spannenden und lesenswertes Buch über das Wirken von Tania la Guerrillera vor.

Es gibt viele Geschichte über sie. Sie sei Doppel- oder gar Dreifachagentin gewesen sein. Sie sei die Frau gewesen, die Che im bolivianischen Urwald liebte. Für nichts gibt es Beweise, aber für Medien und Verlage lassen sich so "tolle" Geschichte verkaufen. Dem Buch ist ein umfangreicher Anhang angefügt. Ihm ist zum Beispiel zu entnehmen, daß weder die Staatssicherheit noch der sowjetische Geheimdienst sie als Agentin führten.
Im 40. Todesjahr wird wohl wieder viel Dreck hochgespült werden, meinte der Verleger Jürgen Heiser vom Bremer Atlantik Verlag. Daher sei das Buch notwendig.
Angeboten wurden dem Atlantik Verlag das Buch von Ocean Press. Dort war man der Meinung, daß es gut in einen Verlag passe, der auch die Bücher von Mumia Abu-Jamal, Assata Shakur und Malcolm X herausgibt.

Ulises Estrada Lescaille
Tania – Mit Che Guevara im bolivianischen Untergrund
Atlantik Verlag, ca. 320 Seiten, 20.00 Euro, ISBN 3-026529-67-9

Zur Zeit findet noch eine Lesereise durch mehrere deutsche Städte statt:
Do 17.05. Heidelberg; Fr 18.05. Stuttgart; Mo, 21.05. München; Di 22.05. Konstanz; Mi 23.05. Freiburg; Do 24.05. Würzburg; Fr 25.05. Göttingen; Di 29.05. Freiberg/Sachsen; Mi 30.05. Leipzig; Do 31.05. Chemnitz; Fr 01.06. Magdeburg
Weitere Angaben unter www.cuba-si.org

PS: Bücher beim Buchhändler direkt oder bestellt sie beim Verlag.

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Freitag, 27. April 2007

Fünf verlorene Jahre


kurnazAnfang Oktober 2001 machte er sich auf den Weg nach Pakistan, um sich an einer der unzähligen Koranschulen weiter dem Islam zu nähern. Im Dezember 2001 wollte er wieder zu Hause in Bremen sein. Den letzten Abend in Peschawar zog Murat Kurnaz über den Markt, um kleine Geschenke für seine Familie zu kaufen.
Kurnaz war bereits auf dem Weg zum Flughafen als ihn die Polizei an einer Straßensperre aus dem Taxi holt. Kurnaz denkt, es handle sich nur um eine Überprüfung seines Visa. Es geht nicht um irgendwelche Visafragen, es geht um ihn. Im Nachbarland Afghanistan herrschte Krieg, "Krieg gegen den Terrorismus". Erste Verhöre, erste Schläge ... ...

Beitrag weiterlesen

Murat Kurnaz
Fünf Jahre meines Lebens. Ein Bericht aus Guantánamo.
Rowohlt | April 2007 | 288 S. | € 16,90 | ISBN 3-87134-589-X

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Freitag, 23. März 2007

Neun Fragen zum Kapitalismus


Was ist eigentlich Kapitalismus?
Wann hat der Kapitalismus angefangen – und wo?
Der Profit und seine Vermehrung: woher und – wieviel?
Rosa Luxemburg: Was war ihre Idee vom Kapitalismus?
Und was bleibt?
Geopolitik und Geoökonomie: Ist »Raum« das neue Schlüsselwort für den neuen Kapitalismus?
Gibt es einen »neuen« Imperialismus?
Was ist »neoliberaler« Kapitalismus?
Wer wird Milliardär? Und wer Maulwurf?
Und das Ende dieser Geschichte: Wann endlich kommt der große Kladderadatsch und ist der Kapitalismus zu Ende?


Im Rahmen der Rosa-Luxemburg-Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung beantworteten am 4. März 2006 Michael Krätke und Georg Fülberth »Neun Fragen zum Kapitalismus«. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dorothea Schmidt, erfunden, organisiert und in ein Buch umgesetzt hat sie Rainer Rilling.

Michael Krätke und Georg Fülberth
»Neun Fragen zum Kapitalismus«
dietz-berlin | ISBN 978-3-320-02102-3 | 72 Seiten | erschienen März 2007 | 6.90 € oder als kostenloser Download auf der Seite der RLS

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Dienstag, 6. März 2007

Gabo wird 80


Gabriel García Márquez, einer der bekanntesten lateinamerikanischen Autor, begeht am heutigen Tage seinen 80. Geburtstag.
- Sonderseiten von Radio Caracol zum 80. mit Audiofiles und Videos

Gabriel Garcia Marquez feiert 80. Geburtstag
Ö1 Morgenjournal - Christian Fillitz - Länge: 2:51 min


Fischer-Verlag:
Zum 80. Geburtstag von Gabriel García Márquez

Kleine Presseschau
ND: Ein riesiges Haus voller Gespenster
Granma: La nueva primavera del patriarca
Juventud Rebelde: Con todo el polvo de Aracataca en Birán
La Razon: La literatura celebra los 80 años de Gabo
Pagina/12: “García Márquez es un espejo de nuestra cultura” (Titelseite der Kulturbeilage)

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Stoppt den Überwachungswahn!
Demo in Berlin am Samstag, den 11. Oktober ab 14.00 Uhr

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Thomas Trueten (anonym) - 26. August, 19:22
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Dafoe (anonym) - 26. August, 11:55

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