Evo will weitermachen
redblog - 3. Dezember, 19:48 - Lateinamerika
Es war ein historischer Sieg, den Evo Morales, zusammen mit seinem Vizepräsidentschaftskandidaten Alvaro Garcia Linera, am 18.12.2005 errang. Bereits im ersten Wahlgang erhielt er die notwendige Mehrheit, 53 % der abgegebenen Stimmen entfielen auf ihn. So fiel die von der Rechten erhoffte zweite Runde der Präsidentschaftswahlen aus.
Am kommenden Sonntag entscheiden die Bolivianerinnen und Bolivianer über den künftigen Amtsträger. Erneut geht Evo für die MAS (Movimiento al Socialismo) zusammen mit seinem Vize Alvaro Garcia Linera ins Rennen. Die Opposition hat keine Chance auch diesmal wieder einen Sieg in der ersten Runde zu verhindern.
In den vergangenen Jahren passierte einiges in dem südamerikanischen Land. Das Erdgas wurde nationalisiert, was zusammen mit den hohen Weltmarktpreisen zu deutliche mehr Staatseinnahmen führte. Sozialprogramme angeschoben und die Partizipation der indigenen Bevölkerung peu a peu ausgebaut. Noch ist viel zu tun in Bolivien. Der IWF hatte vor kurzem gar die Politik der linken Regierung gelobt. Sie habe Bolivien in der Krise gut gesteuert und schwere Auswirkungen verhindert. Der neoliberale Dauerschwätzer merkte dann aber gleich an, dass nun die Zeit gekommen sei, dass der Staat sich wieder zurückziehe und dem Markt wieder das Handeln überlassen solle.
Das Duo Morales/Garcia Linera ist bereit, sich dieser Aufgabe weiterhin zu stellen.
Abschlusskundgebung in Cochabamba
Wahlkampfspot für Evo
Am kommenden Sonntag entscheiden die Bolivianerinnen und Bolivianer über den künftigen Amtsträger. Erneut geht Evo für die MAS (Movimiento al Socialismo) zusammen mit seinem Vize Alvaro Garcia Linera ins Rennen. Die Opposition hat keine Chance auch diesmal wieder einen Sieg in der ersten Runde zu verhindern.
In den vergangenen Jahren passierte einiges in dem südamerikanischen Land. Das Erdgas wurde nationalisiert, was zusammen mit den hohen Weltmarktpreisen zu deutliche mehr Staatseinnahmen führte. Sozialprogramme angeschoben und die Partizipation der indigenen Bevölkerung peu a peu ausgebaut. Noch ist viel zu tun in Bolivien. Der IWF hatte vor kurzem gar die Politik der linken Regierung gelobt. Sie habe Bolivien in der Krise gut gesteuert und schwere Auswirkungen verhindert. Der neoliberale Dauerschwätzer merkte dann aber gleich an, dass nun die Zeit gekommen sei, dass der Staat sich wieder zurückziehe und dem Markt wieder das Handeln überlassen solle.
Das Duo Morales/Garcia Linera ist bereit, sich dieser Aufgabe weiterhin zu stellen.
Abschlusskundgebung in Cochabamba
Wahlkampfspot für Evo
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