Der Jamaika-Filz an der Saar
redblog - 25. Oktober, 09:32 - Politik
Doch Ulrich hat auch noch einen bezahlten Teilzeitjob als Angestellter. Beim Saarbrücker Software-Haus "think&solve Beratungsgesellschaft mbH" ist er seit 2001 zuständig fürs Marketing. Dies könnte den Vorzeige-Jamaikaner jetzt schwer in die Bredouille bringen.
Denn Miteigentümer der Firma ist ausgerechnet der heftig umstrittene Saarbrücker FDP-Kreisvorsitzende Hartmut Ostermann. Dies geht aus Dokumenten hervor, die "Sonntag Aktuell", der siebten Ausgabe der Stuttgarter Zeitung, vorliegen. Der Liberale ist zudem Betreiber der bundesweit größten Kette von privaten Alten- und Pflegeheimen (Pro Seniore). Ostermann, 58, hat auch politisches Gewicht. Er gehört zur Kerngruppe der Freidemokraten, die derzeit im Saarland den Koalitionsvertrag mit CDU und Grünen aushandeln.
Als beim Grünen-Landesparteitag vor zwei Wochen überraschend 78 Prozent der Delegierten Ulrichs leidenschaftlichem Votum für das schwarz-gelb-grüne Bündnis folgten, wussten sie nichts von der engen wirtschaftlichen Verbindung zwischen ihrem Vormann und dem FDP-Verhandlungspartner. Denn in Ulrichs Einträgen im Landtagshandbuch und auf der Grünen-Homepage taucht der FDP-Mann als Mitgesellschafter von "think&solve" nicht auf. Dort steht lediglich der Firmenname.
Weiterlesen in Sonntag Aktuell
Denn Miteigentümer der Firma ist ausgerechnet der heftig umstrittene Saarbrücker FDP-Kreisvorsitzende Hartmut Ostermann. Dies geht aus Dokumenten hervor, die "Sonntag Aktuell", der siebten Ausgabe der Stuttgarter Zeitung, vorliegen. Der Liberale ist zudem Betreiber der bundesweit größten Kette von privaten Alten- und Pflegeheimen (Pro Seniore). Ostermann, 58, hat auch politisches Gewicht. Er gehört zur Kerngruppe der Freidemokraten, die derzeit im Saarland den Koalitionsvertrag mit CDU und Grünen aushandeln.
Als beim Grünen-Landesparteitag vor zwei Wochen überraschend 78 Prozent der Delegierten Ulrichs leidenschaftlichem Votum für das schwarz-gelb-grüne Bündnis folgten, wussten sie nichts von der engen wirtschaftlichen Verbindung zwischen ihrem Vormann und dem FDP-Verhandlungspartner. Denn in Ulrichs Einträgen im Landtagshandbuch und auf der Grünen-Homepage taucht der FDP-Mann als Mitgesellschafter von "think&solve" nicht auf. Dort steht lediglich der Firmenname.
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