Linke Medienkritik unerwünscht
redblog - 18. Februar, 19:12 - Medien
Jo!Net soll ein Forum zum Austausch von Informationen, Ideen und Meinungen für alle sein, die in den Medien arbeiten oder ein nachhaltiges Interesse an den Medien besitzen. Das Netzwerk, dem nach eigenen Angaben "2000 Medienmenschen oder Medieninteressierte" angehören, bietet auf seiner Internetseite ein sog. "Medienlog" - eine täglich aktualisierte Linksammlung zu Beiträgen und Artikeln aus den Bereichen Medien, Medienkritik, Journalismus und PR.
Die Frankfurter Rundschau hat das Medienlog in ihr Onlineangebot übernommen. Jedoch nicht jeder Beitrag, der im Medienlog auftaucht, erscheint auch bei der FR.
Artikel kann jeder und jede für´s Medienlog vorschlagen, die Eintragung in ein kleines Formular reicht. Die Einträge für das jonet-Medienlog sollten sich ausschließlich auf Medienthemen im Zusammenhang mit Journalismus oder PR im engeren Sinne beziehen. ... Wir bitten um Verständnis, dass wir Vorschläge, die diesen Kriterien nicht entsprechen, nicht freischalten. Was genau die Macherinnen und Macher des Medienlogs unter Einträgen, die "sich ausschließlich auf Medienthemen im Zusammenhang mit Journalismus oder PR im engeren Sinne beziehen" verstehen, bleibt ihr Geheimnis.
Am Montag erschien in der linken Tageszeitung junge Welt unter dem Titel "Das Kartell" eine Thema-Seite. Autor Achim Kessler, Pressesprecher der hessischen Linkspartei, nimmt dort die Berichterstattung der bürgerlichen Medien im Vorfeld der hessischen Landtagswahlen auseinander. Die Verlinkung dieses Artikels im Medienlog scheiterte, der Eintrag harrt noch immer seiner Freischaltung. Zwar handelt es sich hier um einen Beitrag des Pressesprechers einer Partei über den Umgang der Medien mit eben dieser. Dieser Bezug zu den Themen Medien und Journalismus scheint den Machern des jonet allerdings nicht eng genug. Ein SPIEGEL-kritischer Beitrag zum selben Thema aus der Feder eines Journalisten wurde im Medienlog ebenso nicht veröffentlicht.
Scheinbar handelt es sich hier um die Kritik aus der falschen Richtung.

Die Frankfurter Rundschau hat das Medienlog in ihr Onlineangebot übernommen. Jedoch nicht jeder Beitrag, der im Medienlog auftaucht, erscheint auch bei der FR.
Artikel kann jeder und jede für´s Medienlog vorschlagen, die Eintragung in ein kleines Formular reicht. Die Einträge für das jonet-Medienlog sollten sich ausschließlich auf Medienthemen im Zusammenhang mit Journalismus oder PR im engeren Sinne beziehen. ... Wir bitten um Verständnis, dass wir Vorschläge, die diesen Kriterien nicht entsprechen, nicht freischalten. Was genau die Macherinnen und Macher des Medienlogs unter Einträgen, die "sich ausschließlich auf Medienthemen im Zusammenhang mit Journalismus oder PR im engeren Sinne beziehen" verstehen, bleibt ihr Geheimnis.
Am Montag erschien in der linken Tageszeitung junge Welt unter dem Titel "Das Kartell" eine Thema-Seite. Autor Achim Kessler, Pressesprecher der hessischen Linkspartei, nimmt dort die Berichterstattung der bürgerlichen Medien im Vorfeld der hessischen Landtagswahlen auseinander. Die Verlinkung dieses Artikels im Medienlog scheiterte, der Eintrag harrt noch immer seiner Freischaltung. Zwar handelt es sich hier um einen Beitrag des Pressesprechers einer Partei über den Umgang der Medien mit eben dieser. Dieser Bezug zu den Themen Medien und Journalismus scheint den Machern des jonet allerdings nicht eng genug. Ein SPIEGEL-kritischer Beitrag zum selben Thema aus der Feder eines Journalisten wurde im Medienlog ebenso nicht veröffentlicht.Scheinbar handelt es sich hier um die Kritik aus der falschen Richtung.
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