Dienstag, 27. Januar 2009

Religionsunterricht ist Betrug


Der Schockwellenreiter initiierte eine Kampagne gegen das "Für die Freiheit"-Volksbegehren. "Im Religionsunterricht wird den Kindern die Existenz eines barmherzigen - gütigen - strafenden (Nichtzutreffendes bitte streichen) Gottes eingeredet, der über ihr Leben bestimmt und mit Hilfe der Aussicht auf Paradies - Hölle - Fegefeuer - ewiger Verdammnis (auch hier je nach religiöser Couleur Nichtzutreffendes streichen) wird Angst in die Köpfe der Kinder gepflanzt und sie werden so gefügig gemacht für sexuelle Unterdrückung und Gehorsam gegenüber der Obrigkeit (die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg hat eine lange Tradition als preußische Staatskirche). Außerdem besitzt jede der großen monotheistischen Religionen einen Alleinvertretungsanspruch (»ICH bin der HErr, dein GOTT, du sollst keine anderen Götter neben mir haben«), der die Intoleranz gegenüber Andersdenkenden impliziert (auch wenn die Religionsvertreter dieses natürlich nach außen weit von sich weisen)." "Und ansonsten seid kreativ: Startet phantasievolle Aktionen, dreht Videos, macht Photos oder Musik. Nur eines ist wichtig: Zeigt den Religiösen, daß wir auch noch da sind und daß wir viele sind. Denn wie gesagt: Es wird Zeit, daß wir Atheisten Farbe bekennen. Denn sonst werden wir untergebuttert." Mehr Infos findet ihr hier.

http://www.wikio.de

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Pic (Gast) - 28. Januar, 16:20

Hmm....

Wenn man das doch endlich mit Sicherheit feststellen könnte, wer von beiden Seiten Recht hat... Es kann so ziemlich niemand mit Wahrheitsanspruch behaupten, dass es einen Gott (oder deren viele) gibt oder nicht. Das können auch die Initiatoren dieses Aufrufs nicht.

Das ist wichtig.

Im Übrigen gibt es für jeden Schüler, der selbst oder dessen Eltern einer anderen Meinung sind (hier: Es gibt keinen Gott!) den sogenannten Ethikunterricht.
Weiter ist Religionsunterricht nicht im entferntesten so negativ wie in zitiertem Aufruf.

Mfg,
Pic.

tommegg (Gast) - 28. Januar, 19:25

jawoll, und es gibt für jeden Schüler, der sich mit Religionslehre verdummen lassen will den freiwilligen (!) Religionsunterricht als Zusatzfach. Das, wofür diese religiösen Fanatiker da Werbemillionen verprassen ist eben die Abschaffung der Wahlfreiheit. Was sie wollen ist die Entscheidung: entweder Ethik, oder Religion. Sehr witzig eigentlich, hat die Kirche doch in der Vergangenheit oft genug bewiesen, was ihre Ethik wert ist. Von daher ist der Widerspruch ja gar nicht so falsch :)
tommegg (Gast) - 28. Januar, 19:28

ach ja, eines noch. es gibt einen haufen gute, logische und nachvollziehbare argumente, die gegen die existenz einer oder mehrerer "gottheiten" sprechen. qualitativ vergleihbare argumente dafür gibt es meiner kenntnis nach nicht.
Pic (Gast) - 30. Januar, 18:50

Dann versuch mal die großen Gottesbeweise (die eben solche Argumente und keine "Beweise" sind) mal "schnell" zu entkräften...

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