blank info

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Ignacio Ramonet über Fidel Castro


Auf der Frankfurter Buchmesse stellte der französische Journalist und Soziologe Ignacio Ramonet sein aktuelles Werk vor: "Fidel Castro. Mein Leben".
Ramonet interviewte dem ehemaligen Präsidenten Kubas, Fidel Castro, innerhalb von drei Jahren immer wieder. Aus diesen Interviews entstand eine sehr spannendes und lesenswertes über das Leben, Denken und Wirken Fidel Castros.
Auf dem buchmesseblog, das in Kooperation vom HR und arte entstand, finden sich vier kurze Videos, in denen sich Ramonet äußert.
Den Begleitetxt von Franco Foraci kann man getrost in die Tonne treten. Er zeugt von Unkenntnis und Desinteresse.

"Teil 3 übrigens handelt von der weltweiten Finanzkrise. Da meint der sozialistische Diktator, er habe es vorausgesehen, fühle sich in seinen Warnungen bestätigt. Doch im Buch kommt das Thema so gut wie gar nicht vor, warum?"


Auf das Bild klicken, um zu den Videos zu gelangen

Fidel Castro/Ignacio Ramonet: Mein Leben. Aus dem Spanischen von Barbara Köhler, ca. 779 Seiten, geb. mit SU, ISBN: 978-3-86789-038-0

Nachtrag:
... Der Rotbuch-Verlag konnte indessen auch über eigene Erfahrungen mit dem Embargo berichten. So hätten Bücher die Außenstelle der kubanischen Botschaft in Bonn nicht erreicht, weil der beauftragte Kurier - ein US-Unternehmen - sich geweigert habe, in das «exterritoriale Gebiet» zu liefern.
Aus einer Rezension der Mitteldeutschen Zeitung
BR2: Ignacio Ramonet stellt die Autobiografie vor, 20.10.2008

Download [mp3]

Artikel bewerten: Scoop

Trackback URL:
http://redblog.twoday.net/stories/5272864/modTrackback

Trackbacks zu diesem Beitrag

Einfach �bel - 21. November, 16:22

Buch Empfehlung: Hundert Stunden mit Fidel

Im Jahr 2006, im Jahr in dem Fidel... [weiter]
fforaci (Gast) - 12. November, 08:17

Unkenntnis und Desinteresse angeblich

Lieber Rezensent,

hier ist der Mann mit der Unkenntnis und dem Desinteresse. Woraus bitte nehmen Sie dieses Urteil? Aus den wenigen Zeilen für einen eher schnellen Blog, der auch nicht anders geplant war? Ein bischen dürftig als Argument ... nun gut. Böse Kommentare sind nett zu lesen. Wenn sie jeglicher Grundlage entbehren erst recht! Vielleicht liegt es ja auch daran, dass im Text zu Recht auch etliche kritische Töne fallen gegenüber einem Diktator und Staatsmann, der in diesem Buch so stark heroisiert werden soll. Fidel Castro ist sicher kein Heiliger, trotz aller nachrevolutionären Leistungen auf seiner Insel. Also weiterhin glückliches Kritisieren ... Lieben Gruß Franco Foraci

redblog - 13. November, 08:27

Aus Zeitmangel seien hier im Moment nur einige Zitate angeführt:

Lebt er wirklich noch? Und was tut er eigentlich? Offiziell ist nichts mehr zu hören. Nichts zu hören? Hier, hier, hier, hier, ...

Da meint der sozialistische Diktator, er habe es vorausgesehen, fühle sich in seinen Warnungen bestätigt. Doch im Buch kommt das Thema so gut wie gar nicht vor, warum? In Buch ist mehrfach von der Perversität des kapitalistischen Systems zu lesen, wenn es um die Argentinien-Krise, Ecuador oder Bolivien geht. Zu diesem Thema hat er öfter in seinen Reflexiones geschrieben. Zu empfehlen sind in diesem Zusammenhang aus Texte und Reden zur Abhängigkeit der sog. "Dritte Welt"-Staaten von IWF, Weltbank, Privatbanken, ...

...
Franco Foraci (Gast) - 15. November, 20:56

Geschenkt!

Vielen Dank für die Antwort. Jetzt weiß ich, dass ich mit meiner Ahnung Recht hatte. es geht Ihnen, lieber Rezensent, nicht um Wahrheit, sondern um ideologische Klarheit. Da bin ich aber das falsche Objekt/Subjekt dafür. Dass Castro sich in Reflexiones äußert, heißt noch lange nicht, dass er sich wieder vor die Öffentlichkeit von Fernsehkameras oder Radiostationen äußert. Zum einen. Zum anderen: Es gibt kommentare im Buch zur Lage südamerikanischer Länder und deren "perversen kapitalistischen Wirtschaftsgebahren", tatsächlich. Aber sie sind in keinster Weise überraschend und schon gar nicht nehmen sie mögliche weltweite Finanzprobleme vorweg. Außerdem: Andere Texte anzuführen, außer denen, die ich im Buch nachlesen kann, auf das ich mich allein bezogen habe, ist ja wohl unredlich. Wie gesagt, fröhliches Kritiseren, weiterhin. Franco Foraci.

tommegg - 17. November, 15:19

Geschenkt.

"Lebt er wirklich noch? Und was tut er eigentlich? Offiziell ist nichts mehr zu hören."

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Den größten Schaumschlägern kann man eben nichts fieseres antun, als sie zu zitieren.
Franco Foraci (Gast) - 18. November, 07:46

Ohne Worte ...

Nun ja, was soll man darauf noch antworten! Der Satz disqualifiziert sich von selbst. Schaumschlagen kann man übrigens nur, wenn man Eier hat. Zumindest in meinen Gefilden ... Ihren Namen, lieber Rezensent, weiß ich bis heute nicht!. Aber damit ist nun gut. Weiterhin solidarisches Kritisieren ... Die Marxens dieser Welt werden es danken.

tommegg - 18. November, 13:47

nana, franco. warum denn so bissig? nur weil du (übrigens recht eindeutig ideologisch überfrachteten) bullshit schreibst mußt du doch hier nich gleich den harten macker machen...
franco Foraci (Gast) - 18. November, 22:36

Ahoi!

Ahoi! Und weiter so!! Wie sagte doch der unfreiwillig
historisierende Kanzler der müden 80er-Deutschen: "Wir
werden pfleglich miteinander unter-gehen!" Schön denn ...
jetzt bin ich des Antwortens überdrüssig. Viel Spaß!
franco Foraci (Gast) - 18. November, 22:39

Oh eines habe ich vergessen: Ich meinte natürlich
Helmut Kohl ... Grüße!
uebel (Gast) - 21. November, 16:21

@Franco Foraci

Ihr Kommentar auf den Blog wirkt tatsächlich so als hätten Sie sich mit dem Thema nicht beschäftigt. Hier einige Anmerkungen:

"Lebt er wirklich noch? Und was tut er eigentlich? Offiziell ist nichts mehr zu hören."

Fidel veröffentlicht nicht nur etliche Artikel, sondern trifft auch verschiedene Persönlichkeiten aus aller Welt. Darüber wird nicht nur in die offiziellen kubanischen Medien berichtet, sondern auch internationale Agenturen verbreiten das. Ebenso äußern sich auch führende Persönlichkeiten ab und zu über Fidels Arbeit.

"Und Kuba lebt überdurchschnittlich von fiannziellen Hilfen aus dem Ausland."

Haupteinnahmen des kubanischen Staats sind Tourismus, Nickel-Export und Verkauf von Dienstleistungen (hauptsächlich im Gesundheitssektor)

@Vorhersage der Wirtschaftskrise:

Im Buch gibt es dazu eine eindeutige Aussage: Deutsche Ausgabe Seite 421: "... die uns zu dem Schluss kommen ließ, dass es zu einer weitaus kritischeren Situation kommen könnte als der des Jahres 1929..."


solidarische reklame
linke literaturmesse nürnberg


redblog erhält für diese reklame kein geld.

veranstaltungshinweis

suche

 

menü

Lateinamerika
Politik
Medien
links um zehn
Literatur
Filmtipp
Musik
Skurriles
Buchmesse Havanna
Rosa-Luxemburg-Konferenz
Links
Medienlinks Lateinamerika
Podcastlinks
redblog

kontakt

kommentare

Trolle verdienen eigentlich...
Trolle verdienen eigentlich keine Beachtung. Zur Beantwortung...
redblog - 4. November, 13:36
was sagt das BetrVG
§ 79 Geheimhaltungspflicht (1) Die Mitglieder...
ein Dettinger (Gast) - 3. November, 18:03
Im dichten Fichtendickicht...
Im dichten Fichtendickicht sind dichte Fichten wichtig!...
Thomas Trueten (Gast) - 2. November, 18:24

aktion








weltzeit




beiträge von redblog per mail abonnieren
emailadresse eintragen:

service von feedfurner


Buchmesse Havanna
Filmtipp
Lateinamerika
Links um zehn
Literatur
Medien
Medienlinks zu Lateinamerika
Podcastlinks
Politik
redblog
Revolution ist tanzbar
Rosa-Luxemburg-Konferenz
Skurriles
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren