Fristlose Kündigungen bei der Saarbahn
redblog - 15. September, 20:03 - Politik
Anfang Juli sorgten sie für einen Paukenschlag, 220 Busfahrer der Saarbahn GmbH traten geschlossen in die saarländische Linkspartei ein, unter ihnen auch sechs Betriebsratsmitglieder.
Die Eintritte sorgen für ein enormes Medieninteresse, das sicherlich für einigen Unmut in der Chefetage der Saarbahn und der Saarbrücker Politik gesorgt haben dürfte. Ihren Übertritt begründeten die Busfahrer mit der drohenden Privatisierung des kommunalen Verkehrsunternehmens.
Am Donnerstag wurden nun eben jene Betriebsräte, unter ihnen der Betriebsratsvorsitzende Winfried Jung, fristlos gekündigt.
Da die Geschäftsführung bei Kündigungen von Betriebsräten die Zustimmung derselbigen benötigt und sie in diesem Falle verständlicher Weise nicht erhielt, wird das Unternehmen voraussichtlich am Dienstag beim Arbeitsgericht beantragen, die Kündigungen auch ohne Zustimmung des Betriebsrats durchsetzen zu können.
Die Kündigungen hätten natürlich nichts mit Politik zu tun. Es gehe nicht nur um kleinere arbeitsrechtliche Verfehlungen, sondern um Straftatbestände, hieß es lapidar aus dem Unternehmen. Genauer wollte man sich nicht äußern, wegen des laufenden Verfahrens. Deutliche Kritik an den Kündigung wurde sowohl von verdi als auch von der Linkspartei selber geäußert.
Die Eintritte sorgen für ein enormes Medieninteresse, das sicherlich für einigen Unmut in der Chefetage der Saarbahn und der Saarbrücker Politik gesorgt haben dürfte. Ihren Übertritt begründeten die Busfahrer mit der drohenden Privatisierung des kommunalen Verkehrsunternehmens.
Am Donnerstag wurden nun eben jene Betriebsräte, unter ihnen der Betriebsratsvorsitzende Winfried Jung, fristlos gekündigt.
Da die Geschäftsführung bei Kündigungen von Betriebsräten die Zustimmung derselbigen benötigt und sie in diesem Falle verständlicher Weise nicht erhielt, wird das Unternehmen voraussichtlich am Dienstag beim Arbeitsgericht beantragen, die Kündigungen auch ohne Zustimmung des Betriebsrats durchsetzen zu können.
Die Kündigungen hätten natürlich nichts mit Politik zu tun. Es gehe nicht nur um kleinere arbeitsrechtliche Verfehlungen, sondern um Straftatbestände, hieß es lapidar aus dem Unternehmen. Genauer wollte man sich nicht äußern, wegen des laufenden Verfahrens. Deutliche Kritik an den Kündigung wurde sowohl von verdi als auch von der Linkspartei selber geäußert.
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