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Mittwoch, 3. September 2008

"Liebes Grundgesetz, ..."


Am 1. September 1948 nahm in den vier westlichen Besatzungszonen der Parlamentarische Rat seine Arbeit auf, mit dem Ziel der damals noch nicht existenten Bundesrepublik Deutschland ein Grundgesetz auszuarbeiten.
Daran erinnerte Franz Josef Wagner, Chefkommentator bei Springers Blut-und-Sperma-Postille, in einer seiner unsäglichen Kolumnen. ... Die Väter und Mütter des Grundgesetzes schreiben utopische Sätze: Die Würde des Menschen ist unantastbar ... Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit ... Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich ... Frauen und Männer sind gleichberechtigt ...

Die Utopie vor 60 Jahren ist Wirklichkeit geworden. Ich liebe unser Grundgesetz. Es ist entstanden aus Bomben, brennenden Kindern und unfassbaren Verbrechen. Ich liebe Utopia. Ich liebe die Väter und Mütter des Grundgesetzes, die sich vorstellen konnten, wie das Glück sein könnte.

Herzlichst
Franz Josef Wagner
Max Reimann, damals als für die KPD Mitglied des Parlamentarischen Rates, hatte damals erklärt: "Wir unterschreiben nicht. Es wird jedoch der Tag kommen, da wir Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben!" Seine mahnenden Worte sollten sich bewahrheiten.
Permanent treten die Merkels, Wiefelspütze, Schäubles, Edathies, Kochs, ... das Gundgesetz mit den Füßen. Darauf ist Politik, auf die Wagner und andere Arschkrampen stolz sind.

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chris-b (Gast) - 3. September, 21:49

Wie Recht der Genosse damals hatte... Traurig aber war. :(

redblog - 3. September, 22:06

glauben wollte es damals keiner, und die oben aufgezählten hoschies denken ja auch noch immer, sie würden das grundgesetz mit ihrer politik verteidigen.
Frank (Gast) - 6. September, 01:18

Ist ja immer dasselbe...

...mit den Bürgerlichen. Die kommen mit den Jahren mehr und mehr herunter und Linke müssen die von denen angerichtete Scheiße wegschippen.


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