Historischer Regierungsantritt in Paraguay


Mit dem Amtsantritt von Fernando Lugo am heutigen Freitag endet die 61jährige Regierungszeit der rechten Colorado-Partei. In einer Zeremonie wird der linksgerichtete ehemalige katholische Bischof Fernando Lugo heute zum neuen Präsidenten vereidigt. Er siegte (40,9%) am 20. April deutlich von Blanca Ovelar von der Partido Colorado (30,8 %) und Putschisten Lino Oviedo (21,9%).



In einer Ansprache vor Anhängern machte Lugo gestern erneut klar, wer für seine Regierung an erster Stelle steht. "Die Indigenen und die Armen sind die Privilegierten meiner Regierung".
Auf Seiten Lugos und seiner Anhängerschaft gibt es zahlreiche Befürchtungen, dass die neue Regierung sabotiert werden könnte. Nach der 61jährigen Herrschaft der Colorados sind noch immer zahlreiche Mitglieder in den zentralen Schlüsselpositionen des Staates. Lugos designierter Innenminister Rafael Filizzola warnte vor einer Verschwörung rechtsgerichteter Kräfte, die von der Oligarchie finanziert werden würden. "Es gibt rückwärtsgerichtete Kräfte innerhalb dieser Partei (Colorado), die früh und nicht demokratisch wieder an die Macht kommen wollen."

Im Interview mit der Tageszeitung ABC Color erklärte Lugo: "Es gibt absolut keine Reserven. Stellen Sie sich vor, am 15. August die Macht zu übernehmen und es gibt keine Medikamente und keinen Diesel. Es ist ein Land, das in zwei bis drei Monaten in Flammen aufgehen kann. Deshalb sage ich, dass es eine Art Verschwörung gibt, die staatlichen Institutionen nicht funktionieren zu lassen."

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Was politisch korrekt ist oder nicht will ich nicht...
Ingo Dittmann (Gast) - 21. April, 15:41
Chemnitz, diese Nazinest,...
Chemnitz, diese Nazinest, hat ja keine anderen Probleme.
Gibriam (Gast) - 19. April, 19:44
Contra
Mir hat die Dokumentation einen sehr guten Einblick...
- (Gast) - 1. April, 01:21

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