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Mittwoch, 16. Juli 2008

Kolumbien verstieß erneut gegen die Genfer Konvention


Der US-amerikanische Nachrichtensender CNN verbreitete gestern ein Video, auf dem zu sehen ist, daß das kolumbianische Militär während der Befreiung von Ingrid Betancourt und 14 weiteren Geiseln aus der Hand von FARC das Insignie des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz nutzt.

Das Rote Kreuz war an der Befreiungsaktion jedoch nicht beteiligt. Das, auch bei der FARC, bekannte Symbol wurde bewußt eingesetzt, um die Geiseln in einer Täuschungsaktion zu befreien.
Damit verstößt Kolumbien erneut gegen die Genfer Konventionen, welche die Nutzung der Insignie durch eine beteiligte Kriegspartei verbietet. Schon Anfang März verstieß Kolumbien gegen die Genfer Konventionen. Nachdem es ein Guerillalager auf ecuadorianischem Boden bombardiert hatte und ins Nachbarland einmarschierte, wurden verwundete Kombattantinnen zurückgelassen.

Vor einer Woche berichtete bereits TeleSUR, daß während der militärischen Befreiungsaktion durch die Armee die Symbole des Roten Kreuzes und von TeleSUR verwendet worden waren. Der Fernsehsender berief sich dabei auf die Aussagen des bei der Aktion verhafteten Guerilleros César.

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http://redblog.twoday.net/stories/5062034/modTrackback

uebel (Gast) - 16. Juli, 22:02

Nachdem CNN darüber berichtet hat musste es auch Uribe zugeben.

Angeblich soll nur ein Soldat das Symbol des Roten Kreuzes getragen haben. In der dpa-Meldung heißt es:

"Ein Mitglied der Streitkräfte, die die Geiseln mit Hilfe eines Täuschungsmanövers befreit hatten, habe unerlaubterweise ein solches Symbol benutzt, sagte Uribe. Der Soldat habe um sein Leben gefürchtet und deshalb ein Stück Stoff mit dem Symbol aus seiner Tasche gezogen und es sich über seine Weste gestreift."

Jetzt stellen sich natürlich folgende Fragen: Warum hatte der Soldat das Symbol des Roten Kreuzes dabei? Warum sieht man auf dem veröffentlichten Video nicht den Hubschrauber von außen und somit das Symbol der fingierten NGO "Mision internacional humanitaria"?

redblog - 16. Juli, 22:10

"unerlaubterweise"

der soldat hat bestimmt ganz eigenmächtig gehandelt, die ghandeln ja auch immer eigenmächtig, wenn sie leute abschlachten, ...

danke dir für de links
Eugen (Gast) - 16. Juli, 23:47

Die Tatsache, dass sich die Befreier als RotKreuz Mitarbeiter "tarnten" zeigt lediglich, dass sie eine Zusammenarbeit dieser Organisation mit den Terroristen vorlag und die Terroristen Vertrauen zu ihr hatten.
Die Zusammenarbeit so mancher NGO mit den Terroristen musste wohl ganz eng gewesen sein, da Kolumbien aus diesem Umstand Konsequenzen zog und etliche europäische NGO vor die Tür setzte. Bravo.

uebel (Gast) - 17. Juli, 00:22

Sie kennen sich anscheinend nicht wirklich aus. Es ist üblich, dass das Rote Kreuz bei Übergaben von Gefangenen hilft.

Mehr dazu gibt es bei der Wikipedia
redblog - 17. Juli, 07:15

@ Eugen: "Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten." [Dieter Nuhr]

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Es ist nur Satire, Schätzchen!


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geile sache was ich hier lesen muss. bis jetzt musste...
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