EU-Abschieberichtlinie: Chavez geht weiter
redblog - 6. Juli, 13:11 - Lateinamerika
Nachdem am 18. Juni das Europäische Parlament der "EU-Abschieberichtlinie" zustimmte, reagierten vor allem die lateinamerikanischen Regierungen, gleich welcher politischer Ausrichtung, sehr verärgert über die EU-Migrationspolitik. In den bürgerlichen Medien spielte dieser Protest kaum eine Rolle. Ausnahme wie so oft bildete die Reaktion von Venezuelas Präsident Hugo Chavez. Dieser hatte angekündigt, allen europäischen Länder, die die Richtlinie umsetzen, künftig kein Öl mehr liefern zu wollen.
Sowohl Medien als auch Politik reagierten gelassen und bezeichneten die Ankündigung von Chavez als Spinnerei und leere Drohung, Europa würde so gut wie kein Öl aus Venezuela beziehen. So ganz leicht will sich Chavez dann doch nicht abspeisen lassen.
Am Samstag erklärte er nun, "Banken und andere Unternehmen aus Ländern, die die neue Richtlinie anwenden, könnten ihre Zulassung in Venezuela verlieren".
Wer nicht hören will, muß spüren ...

Sowohl Medien als auch Politik reagierten gelassen und bezeichneten die Ankündigung von Chavez als Spinnerei und leere Drohung, Europa würde so gut wie kein Öl aus Venezuela beziehen. So ganz leicht will sich Chavez dann doch nicht abspeisen lassen.
Am Samstag erklärte er nun, "Banken und andere Unternehmen aus Ländern, die die neue Richtlinie anwenden, könnten ihre Zulassung in Venezuela verlieren".
Wer nicht hören will, muß spüren ...
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