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"junge Welt" bei Webnews unerwünscht


Nachtrag als Vorbemerkung zum Beitrag:
Das Webnews-Team hat in einem Kommentar mitgeteilt (9.4.2008, gegen 20 Uhr), daß sie die Quelle jungewelt.de wieder freischalten. Noch ist das zwar nicht geschehen, aber demnächst damit zu rechnen.
An dieser Stelle sei allen gedankt, die mit ihrem Engagement zu diesem Umdenken bei Webnews beigetragen haben.
Hier findet sich die Diskussion bei Webnews
Werde Teil von Deutschlands größter Nachrichten-Community und lies die besten Nachrichten auf einer Seite.
Zeige anderen deinen guten Spürsinn und verlinke oder schreibe spannende News auf Webnews.
So heißt es auf der Internetseite der Nachrichtenplattform Webnews. Verlinkt werden können dort Nachrichten aus Tageszeitungen, von Internetseiten und Blogs. Doch nicht alles ist scheinbar mehr erlaubt. Seit Anfang März ist der Verlinken von Artikeln der linken Tageszeitung junge Welt nicht mehr möglich. Beim Versuch der Verlinkung bricht der Prozess mit dem folgenden Hinweis ab:


Screenshot von webnews

Auf mehrere Nachfragen unterschiedlicher Webnews-User reagierte das in Köln ansässige Unternehmen zunächst nicht. Jetzt gibt es eine Reaktion aus dem Hause Webnews. Man wurde von mehreren Nutzern darauf hingewiesen, daß jungewelt.de nicht den Verhaltensrichtlinien von Webnews entspräche. Ein Blick in die Verhaltensrichtlinien ist aber hier wenig hilfreich. Diese untergliedert sich in: "1. Verhalten bei Diskussionen und Debatten" und "2. Auswahl der Inhalte".

Während unter dem Stichpunkt "Verhalten bei Diskussionen und Debatten" explizit darauf verwiesen wird, was an inhaltlichen Disskusionsbeitragen nicht erwünscht ist, findet sich bezüglich der Einstellung von Content keine solche Klausel.

Da in der Reaktion von Webnews auf Nutzerhinweise verwiesen wird, muß man fragen, ob es sich hier um eine gezielte Kampagne einzelner zur Unterbindung einer vom Mainstream abweichenden politischen Meinung handelt.

Andere Anfragen, von dem der Autor weiß, blieben unbeantwortet.

Artikel bewerten: Scoop

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kommentare sind, auch ohne anmeldung bei twoday, möglich. ich behalte mir jedoch vor kommentare zu löschen. für rassistische, faschistische und beleidigende kommentare ist hier kein platz. faschismus ist schliesslich keine meinung, sondern ein verbrechen.

neu: kommentare, wo die autorennamen mit eindeutig kommerziellen seiten verlinkt sind, werde ohne zögern gelöscht. ausnahmen können hier die regel bestätigen. das löschen von kommentaren muss also nichts mit den oben angeführten inhaltlichen kriterien zusammenhängen.

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