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Volles Haus bei der Luxemburg-Konferenz


Mehr als 2000 Besucherinnen und Besucher kamen am Samstag in der Berliner Uranier zusammen, um dort an der XIII. Rosa-Luxemburg-Konferenz teilzunehmen. Bei der Tagung unter dem Motto "Klasse für sich. Unsere Politik. Unsere Kultur. Unsere Medien" hielten mehrere internationale Gäste Referate, darunter auch der Chefredakteur der Le Monde Diplomatique, Ignacio Ramonet. Er übte deutliche Kritik an der Macht der Medienkonzerne und sprach von der Notwendigkeit eigener Medien zur Aufklärung.



Nachdem im letzten Jahr der baskische Batasuna-Sprecher Otegi nicht nach Deutschland reisen durfte, um an der Konferenz teilzunehmen und seine Rede via Videoschaltung übertragen worden war, wurde in diesem Jahr eine Erklärung von Batasuna verlesen und eine politische Lösung des Konfliktes im Baskenland gefordert. Gezeigt wurde ebenso in Video über Foltervorfälle in Spanien.
Bereits zum elften Mal beteiligte sich der US-amerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal mit einem Beitrag an der Konferenz. Seit 1981 sitzt er in Haft, sein Anwalt Robert R. Bryan berichtete über den aktuellen Stand des Verfahrens. Absolut voll war der Veranstaltungssaal zur abschließenden Podiumsdiskussion

Am Abend sorgten Danbert Nobacon (Ex-Sänger von Chumbawamba), Xikinkei (knackiger Punkrock aus dem Baskenland) und Banda Bassotti (melodischer Ska-Punk aus Italien) auf einem guten Konzert für Stimmung.

Am Sonntag hieß es dann wieder für zehntausende Linke, zum Friedhof der Sozialisten zu ziehen.
In den nächsten Tagen folgen weitere Meldungen.

@t + d: erster ;)

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