Der Uribist der FAZ hat das Wort
redblog - 28. Dezember, 14:15 - Medien
In der heutigen Ausgabe der FAZ darf Josef Oehrlein, Lateinamerika-Korrespondent der Zeitung, auf Seite eins mächtig vom Leder ziehen. Unter der Überschrift "Feldherr Chávez" läßt Oehrlein nichts aus, um gegen Chavez zu wettern. Dabei bedient er die alten und immer wieder runtergeratterten Anschuldigungen und verquickt diese mit abstrusen Vermutungen, wenn er zum Beispiel schreibt: "Und weil ihm [Chavez, Anm. redblog] dazu jedes Mittel recht ist, in letzter Konsequenz vielleicht sogar physische Gewalt".
Interessant ist vor allem der letzte Abschnitt des Artikels. Darin beschäftigt sich der Oehrlein mit der bevorstehenden Freilassung dreier Geiseln der kolumbianischen FARC und der Rolle von Chavez. "Mit seinem Feldherrnplan für die Befreiung der Farc-Geiseln trägt Chávez schließlich entscheidend dazu bei, die kolumbianische Guerrilla, mit der er recht unverhohlen sympathisiert, salonfähig zu machen."
Es soll also keine Anerkennung geben, keine Verhandlungen. Damit outet sich Oehrlein als beinharter Uribist. Der kolumbianische Präsident würde am liebsten auf die Freilassung verzichten und weiterhin seine Politik der harten Hand fahren. Das ist jedoch auf Grund des internationalen Druckes nicht möglich, er sah sich genötigt, der Initiative zuzustimmen. Der humanitäre Gefangenaustausch, wie ihn die meisten der Angehörigen fordern, macht mit der bevorstehenden Freilassung einen ersten Schritt. Eine zentrale Rolle hat dabei, neben Chavez, die kolumbianische Senatorin Cordoba, gespielt.
Daß Oehrlein nun wiederum nicht über die Verbindungen des Rechtsextremisten Uribe zu den Paramilitärs schreibt und über die Niederschlagung von sozialen Bewegungen in Kolumbien versteht sich von selbst. Als "objektiver" Journalist schreibt man eben auch nur im Interesse seiner Klientel und seiner Gehaltszahler.
Man sollte auch nicht vergessen, was Oehrleins Zeitung einen Tag nach dem Putsch gegen Allende schrieb:
"Im Augenblick der höchsten Gefahr konnten sich die Streitkräfte ihrer Verantwortung nicht mehr länger entziehen. Sie können nur obsiegen, wenn sie sofort und mit aller Schärfe reinen Tisch machen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.09.1973
Interessant ist vor allem der letzte Abschnitt des Artikels. Darin beschäftigt sich der Oehrlein mit der bevorstehenden Freilassung dreier Geiseln der kolumbianischen FARC und der Rolle von Chavez. "Mit seinem Feldherrnplan für die Befreiung der Farc-Geiseln trägt Chávez schließlich entscheidend dazu bei, die kolumbianische Guerrilla, mit der er recht unverhohlen sympathisiert, salonfähig zu machen."
Es soll also keine Anerkennung geben, keine Verhandlungen. Damit outet sich Oehrlein als beinharter Uribist. Der kolumbianische Präsident würde am liebsten auf die Freilassung verzichten und weiterhin seine Politik der harten Hand fahren. Das ist jedoch auf Grund des internationalen Druckes nicht möglich, er sah sich genötigt, der Initiative zuzustimmen. Der humanitäre Gefangenaustausch, wie ihn die meisten der Angehörigen fordern, macht mit der bevorstehenden Freilassung einen ersten Schritt. Eine zentrale Rolle hat dabei, neben Chavez, die kolumbianische Senatorin Cordoba, gespielt.
Daß Oehrlein nun wiederum nicht über die Verbindungen des Rechtsextremisten Uribe zu den Paramilitärs schreibt und über die Niederschlagung von sozialen Bewegungen in Kolumbien versteht sich von selbst. Als "objektiver" Journalist schreibt man eben auch nur im Interesse seiner Klientel und seiner Gehaltszahler.
Man sollte auch nicht vergessen, was Oehrleins Zeitung einen Tag nach dem Putsch gegen Allende schrieb:
"Im Augenblick der höchsten Gefahr konnten sich die Streitkräfte ihrer Verantwortung nicht mehr länger entziehen. Sie können nur obsiegen, wenn sie sofort und mit aller Schärfe reinen Tisch machen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.09.1973
7 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
tommegg (Gast) - 28. Dezember, 17:25
feistes zitat
haste da ausgegraben. hut ab, mein jutster!
redblog - 28. Dezember, 17:32
man tut
wat man kann, wa?
Andre (Gast) - 29. Dezember, 02:47
Auch von mir ein Kompliment, dass du so ein Zitat von der FAZ gefunden hast zu Allende...
Ansonsten kann ich die Kritik am Artikel nicht nachvollziehen. Ich weiss nicht, ob du die FARC als Terroristen, Kriminelle oder linke Revolutionaere bezeichnen wuerdest (wuerde mich interessieren...), aber Chavez wertet die FARC defenitiv auf. Verhandlungen sind gut und wichtig, dennoch ist die Frage, ob er Ivan Marquez vor ein paar Wochen im Praesidentenpalast empfangen muss wie ein Staatsgast? Wie waere es, wenn ein Mitglied der ETA oder der IRA in den 80ern von einem Nachbarland wie ein Staatschef begruesst worden waere?
Und warum laeuft die Freilassungsaktion so wie es jetzt laeuft, mit Beobachtern (unter anderem Nestor Kirchner) und grossen internationalen Pressehorden? Fuer die FARC ist es die Moeglichkeit sich international zu positionieren als legitime Streitkrat die in diesen Tagen ein hmanitaeres Gesicht zeigt in dem sie drei der etwa 750 Geiseln freilaesst. Chavez ist dazu ein guter Partner. Und ich denke, es ist der gerechtfertigte Preis der gezahlt werden muss um drei Menschen, die nichts verbrochen haben, ihre Freiheit zurueck zu geben...
Ansonsten kann ich die Kritik am Artikel nicht nachvollziehen. Ich weiss nicht, ob du die FARC als Terroristen, Kriminelle oder linke Revolutionaere bezeichnen wuerdest (wuerde mich interessieren...), aber Chavez wertet die FARC defenitiv auf. Verhandlungen sind gut und wichtig, dennoch ist die Frage, ob er Ivan Marquez vor ein paar Wochen im Praesidentenpalast empfangen muss wie ein Staatsgast? Wie waere es, wenn ein Mitglied der ETA oder der IRA in den 80ern von einem Nachbarland wie ein Staatschef begruesst worden waere?
Und warum laeuft die Freilassungsaktion so wie es jetzt laeuft, mit Beobachtern (unter anderem Nestor Kirchner) und grossen internationalen Pressehorden? Fuer die FARC ist es die Moeglichkeit sich international zu positionieren als legitime Streitkrat die in diesen Tagen ein hmanitaeres Gesicht zeigt in dem sie drei der etwa 750 Geiseln freilaesst. Chavez ist dazu ein guter Partner. Und ich denke, es ist der gerechtfertigte Preis der gezahlt werden muss um drei Menschen, die nichts verbrochen haben, ihre Freiheit zurueck zu geben...
redblog - 30. Dezember, 13:26
In meinen Augen ist die FARC ein politischer Akteur, sind also weder Terroristen noch Kriminelle. Dies liegt daran, daß sie mit ihrem Agieren politische Forderungen verbinden. Über die Art des Agierens kann man durchaus streiten, und es gibt vielfach auch in meinen Augen berechtigte Kritik an der FARC.
Ein Abstempeln als Terroristen wie es Uribe und andere Vertreter der Rechten machen, ist da wenig hilfreich, weil eben die politischen Hintergründe ausgeblendet werden.
Wie sich mir die politische Situation derzeit darstellt, kann es nur eine politische Lösung geben. Daran hat Uribe aber keinerlei Interesse, weil er dazu die FARC als Verhandlungspartner akzeptieren müßte.
Die große internationale Beobachtung und die Presse sind wichtig, dienen als Druckmittel gegen zwei Seiten: gegen die FARC sich an die Absprachen zu halten und vor allem gegen Uribe, daß er sich zurückhält die nicht militärisch eingreift. Das ist ja das Hauptanliegen. Nach Meinung von Uribe können die Geiseln ja nur durch eine militärische Aktion befreit werden.
Achja verwiesen sei auch auf eine juristische Entscheidung in Dänemark: http://de.news.yahoo.com/ap/20071214/tpl-protest-gegen-freispruch-fr-farc-sym-cfb2994_1.html
"Das Kopenhagener Gericht wies die Klage der Staatsanwaltschaft am Donnerstag ab und erklärte, das dänische Recht betrachtete die Aktivitäten der Guerilleros nicht als Terrorismus."
So reicht erstmal.
Ein Abstempeln als Terroristen wie es Uribe und andere Vertreter der Rechten machen, ist da wenig hilfreich, weil eben die politischen Hintergründe ausgeblendet werden.
Wie sich mir die politische Situation derzeit darstellt, kann es nur eine politische Lösung geben. Daran hat Uribe aber keinerlei Interesse, weil er dazu die FARC als Verhandlungspartner akzeptieren müßte.
Die große internationale Beobachtung und die Presse sind wichtig, dienen als Druckmittel gegen zwei Seiten: gegen die FARC sich an die Absprachen zu halten und vor allem gegen Uribe, daß er sich zurückhält die nicht militärisch eingreift. Das ist ja das Hauptanliegen. Nach Meinung von Uribe können die Geiseln ja nur durch eine militärische Aktion befreit werden.
Achja verwiesen sei auch auf eine juristische Entscheidung in Dänemark: http://de.news.yahoo.com/ap/20071214/tpl-protest-gegen-freispruch-fr-farc-sym-cfb2994_1.html
"Das Kopenhagener Gericht wies die Klage der Staatsanwaltschaft am Donnerstag ab und erklärte, das dänische Recht betrachtete die Aktivitäten der Guerilleros nicht als Terrorismus."
So reicht erstmal.
Andre (Gast) - 30. Dezember, 21:28
Liebes Redblog Team,
die Idiologie der FARC ist eine Sache, mit der ich mich teilweise auch identifizieren kann. Allerdings gibt es aus meiner Sicht zwei Probleme: zum einen wird die Philosophie nur noch als Deckmantel gelebt und zum anderen versuchen sie die Ideologie mit Waffengewalt umzusetzen. Die FARC fuehlen sich weiterhin offiziell als eigentliche Regierung Kolumbiens, obwohl sie nur noch von 2% der Kolumbianer unterstuetzt wird. Da passt Eigeneinschaetzung und Realitaet nicht mehr beisammen.
Laut Wikipedia ist Terrorismus folgendes "Unter Terrorismus (von lateinisch terror: „Furcht, Schrecken“) sind Gewalt und Gewaltaktionen (wie z. B.: Entführungen, Attentate, Sprengstoffanschläge etc.) gegen eine politische Ordnung zu verstehen, um einen politischen Wandel herbeizuführen."
Das ist doch genau das, was die FARC macht, oder?
Wenn sie wirklich ein Interesse haetten, politisch im Land aktiv zu werden, wuerden sollten sie in die Politik gehen. Der zukuenftige Praesidentschaftskanditat der linken Partei (Polo Democratico) wird meiner Meinung nach Gustavo Petro werden, ein ehamliger Guerillero der M-19.
Eine Entschuldigung fuer das Morden, Entfuehern und Drogenproduktion ist der idiologiasche Deckmantel der FARC fuer mich nicht!
Vielleicht hast du was von Tanja Niedermayer gehoert, die Hollaenderin, die in die FARC eingetretten ist und ihr Tagebuch gefunden wurden. Sie hatte die gleichen Vorstellungen von der FARC wie du, allerdings haben sich diese schnell aufgeloest, nachdem dem Bund beigetreten war..
die Idiologie der FARC ist eine Sache, mit der ich mich teilweise auch identifizieren kann. Allerdings gibt es aus meiner Sicht zwei Probleme: zum einen wird die Philosophie nur noch als Deckmantel gelebt und zum anderen versuchen sie die Ideologie mit Waffengewalt umzusetzen. Die FARC fuehlen sich weiterhin offiziell als eigentliche Regierung Kolumbiens, obwohl sie nur noch von 2% der Kolumbianer unterstuetzt wird. Da passt Eigeneinschaetzung und Realitaet nicht mehr beisammen.
Laut Wikipedia ist Terrorismus folgendes "Unter Terrorismus (von lateinisch terror: „Furcht, Schrecken“) sind Gewalt und Gewaltaktionen (wie z. B.: Entführungen, Attentate, Sprengstoffanschläge etc.) gegen eine politische Ordnung zu verstehen, um einen politischen Wandel herbeizuführen."
Das ist doch genau das, was die FARC macht, oder?
Wenn sie wirklich ein Interesse haetten, politisch im Land aktiv zu werden, wuerden sollten sie in die Politik gehen. Der zukuenftige Praesidentschaftskanditat der linken Partei (Polo Democratico) wird meiner Meinung nach Gustavo Petro werden, ein ehamliger Guerillero der M-19.
Eine Entschuldigung fuer das Morden, Entfuehern und Drogenproduktion ist der idiologiasche Deckmantel der FARC fuer mich nicht!
Vielleicht hast du was von Tanja Niedermayer gehoert, die Hollaenderin, die in die FARC eingetretten ist und ihr Tagebuch gefunden wurden. Sie hatte die gleichen Vorstellungen von der FARC wie du, allerdings haben sich diese schnell aufgeloest, nachdem dem Bund beigetreten war..
redblog - 30. Dezember, 22:08
von niedermayer habe ich nichts gehört, auch nicht über google. ich habe auch nicht gesagt, dass ich alle vorgehensweisen der farc billige. "in die politik gehen" ist gut gesagt. da bleibt mir nur an die union patriotica zu erinnern: http://de.wikipedia.org/wiki/Farc#Uni.C3.B3n_Patri.C3.B3tica
Andre (Gast) - 31. Dezember, 03:27
Den Namen habe ich ein wenig "verdeutscht", suche mal nach "Tanja Nijmeijer", da wirst du fündig werden.
"ich habe auch nicht gesagt, dass ich alle vorgehensweisen der farc billige."
-> Klasse!
Union Patriotica: Das ist ein valides Argument und auch das Argument, das man am häufigsten hört bei diesem Thema. Allerdings gibt es zwei große Unterschiede von der Zeit Ende der 80er zur heutigen: a) mit dem Polo Democratico gibt es eine große Volkspartei, die die Linke vertritt. Es muss keine neue Partei oder eine "Guerillapartei" gegründet werden. Der Polo Democratico hat bei den letzten Wahlen etwa 20% erzielt und war die zweitstärkste Partei, sie stellt auch den Bürgermeister von Bogota und sie hat bereits ehemalige M-19 Guerilleros in ihren Reihen b) der Staat nimmt seit ein paar Jahren wieder seine Pflicht wahr im Land präsent zu sein und für Sicherheit zu sorgen. Es gibt zwar immer noch viel zu viele Anschläge auf Politiker (die meisten stammen von der FARC), aber in den letzten Jahren gab es keinen erfolgreichen Mordanschlag gegen einen wichtigen Politiker der Opposition. Das war in der 80er Jahren noch ganz anders, als das Morden von Politikern leider Alltag war.
Ganz so einfach wird aber auch die FARC nicht in die Politik gehen können. Juristisch abgesegnet ist der Prozess "Justicia y Paz", darin wird eine Maximalstrafe von 8 Jahren gewährt, solange das Vermögen für den Schadensersatz der Opfer verwendet wird. Geringfügige Verbrechen werden straffrei behandelt. Wie du weißt haben sich die Paras darauf eingelassen, die gleiche Option hat auch die FARC. Ich denke jedoch, dass die alte Riege der FARC es bevorzugt im "revolutionären Kampf" als Legende zu sterben, als im jetztigen Alter ins Gefängnis zu wandern. Wenn es der FARC wirklich nur um Politik ginge, dann würden ihre Positionen vom Polo vertreten werden können und Leute wie Rodrigo Granda (der nun Straffreiheit zugesprochen bekommen hat) in diese Partei eintreten können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das Schicksal der Union Patriotica im heutigen Kolumbien wiederholen könnte.
"ich habe auch nicht gesagt, dass ich alle vorgehensweisen der farc billige."
-> Klasse!
Union Patriotica: Das ist ein valides Argument und auch das Argument, das man am häufigsten hört bei diesem Thema. Allerdings gibt es zwei große Unterschiede von der Zeit Ende der 80er zur heutigen: a) mit dem Polo Democratico gibt es eine große Volkspartei, die die Linke vertritt. Es muss keine neue Partei oder eine "Guerillapartei" gegründet werden. Der Polo Democratico hat bei den letzten Wahlen etwa 20% erzielt und war die zweitstärkste Partei, sie stellt auch den Bürgermeister von Bogota und sie hat bereits ehemalige M-19 Guerilleros in ihren Reihen b) der Staat nimmt seit ein paar Jahren wieder seine Pflicht wahr im Land präsent zu sein und für Sicherheit zu sorgen. Es gibt zwar immer noch viel zu viele Anschläge auf Politiker (die meisten stammen von der FARC), aber in den letzten Jahren gab es keinen erfolgreichen Mordanschlag gegen einen wichtigen Politiker der Opposition. Das war in der 80er Jahren noch ganz anders, als das Morden von Politikern leider Alltag war.
Ganz so einfach wird aber auch die FARC nicht in die Politik gehen können. Juristisch abgesegnet ist der Prozess "Justicia y Paz", darin wird eine Maximalstrafe von 8 Jahren gewährt, solange das Vermögen für den Schadensersatz der Opfer verwendet wird. Geringfügige Verbrechen werden straffrei behandelt. Wie du weißt haben sich die Paras darauf eingelassen, die gleiche Option hat auch die FARC. Ich denke jedoch, dass die alte Riege der FARC es bevorzugt im "revolutionären Kampf" als Legende zu sterben, als im jetztigen Alter ins Gefängnis zu wandern. Wenn es der FARC wirklich nur um Politik ginge, dann würden ihre Positionen vom Polo vertreten werden können und Leute wie Rodrigo Granda (der nun Straffreiheit zugesprochen bekommen hat) in diese Partei eintreten können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das Schicksal der Union Patriotica im heutigen Kolumbien wiederholen könnte.























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