BILD.de und die nichtexistente Videobotschaft Castros
redblog - 18. Dezember, 17:24 - Medien
BILD.de berichtet, wie andere Medien auch, über eine im kubanischen Fernsehen verlesene Botschaft von Castro, er wolle sich nicht an die Macht klammern.

Das man im Hause Springer unbedingt ein Foto brauchte, schaute man einfach im Archiv nach. Und da fand sich auch ein Foto eines TV-Interviews, scheinbar handelt es sich um ein Foto vom Interview mit Castro vom Ende September 2007. Ok, dann nimmt man das und schreibt mal gleich noch runter, Castro hätte per Videobotschaft angekündigt, sich von der Macht zurückziehen zu wollen.

Das man im Hause Springer unbedingt ein Foto brauchte, schaute man einfach im Archiv nach. Und da fand sich auch ein Foto eines TV-Interviews, scheinbar handelt es sich um ein Foto vom Interview mit Castro vom Ende September 2007. Ok, dann nimmt man das und schreibt mal gleich noch runter, Castro hätte per Videobotschaft angekündigt, sich von der Macht zurückziehen zu wollen.
4 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Lupus (Gast) - 18. Dezember, 18:33
Ich frage mich....
.... wieviel dürfen die Lügen ohne bestraft zu werden?
uebel (Gast) - 18. Dezember, 21:51
Mein lieblings Beitrag von der Bild bezüglich Castro...
...ist "Schickt Castro Hai-Guevaras nach USA ?" (http://www.raketa.at/index.php?id=6632)
Als Quelle diente "Weekly World News" (http://en.wikipedia.org/wiki/Weekly_World_News)
Als Quelle diente "Weekly World News" (http://en.wikipedia.org/wiki/Weekly_World_News)
Andreas Skowronek (Gast) - 18. Dezember, 23:17
Laissez faire
Das machen die bei springer alles nur für ihre leserschaft. die zeitung heißt ja nicht ohne grund "bild". zu viel text verwirrt die leser doch nur.
Thomas Trueten (Gast) - 18. Dezember, 23:47
Ein tatsächliches Problem
Also sowohl die junge Welt als auch redglobe berichteten bzw. zitierten den Artikel von Fidel. Angesichts seines Alters und der komplizierten politischen Lage ist die Sicherstellung der Kontiunuität der Führung auch eine Sache, die verantwortungsvoll organisiert werden muss.
Die bürgerlichen Medien hören dagegen wieder das Gras der Konterrevolution wachsen. Wie so oft, ist hier der Wunsch der Vater des Gedankens und es steht natürlich auch nicht das Interesse im Vordergrund, daß in Kuba weiterhin eine antiimperialistische Alternative zum allseits herrschenden Gesellschaftssystem exisitert.
Die bürgerlichen Medien hören dagegen wieder das Gras der Konterrevolution wachsen. Wie so oft, ist hier der Wunsch der Vater des Gedankens und es steht natürlich auch nicht das Interesse im Vordergrund, daß in Kuba weiterhin eine antiimperialistische Alternative zum allseits herrschenden Gesellschaftssystem exisitert.























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