Lafontaine hielt die "Rede des Jahre 2007"
redblog - 18. Dezember, 16:45 - Politik
Heuchler, Dauernörgler, Schwarzmaler, ... Die bürgerlichen Politiker und Journalisten üben sich gern im Wettkampf den Co-Chef der Linksfraktion zu dissen. Nun kann man ja von ihm halten was man will, aber immerhin ist er einer der wenigen im Bundestag, die Klartext reden.
Für seine Rede in der Haushaltsdebatte über den Etat des Kanzleramtes am 12.09.2007 erhielt Lafontaine nun den Preis "Rede des Jahres 2007" vom Rhetorikseminar der Universität Tübingen. In der Begründung heißt es: "Besondere Glaubwürdigkeit gewinnt die Rede dadurch, dass sie eine unermüdlich schönredende Regierungsrhetorik mit der Wirklichkeit in unserem Lande konfrontiert. Lafontaine beruft sich auf soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und das Völkerrecht, betont den Anspruch auf Bildung für alle und fordert nach inzwischen vergessener sozialdemokratischer Tradition, dass sich Leistung auch lohnen müsse. Er bezieht sich also auf Allgemeinüberzeugungen und Werte, ohne die keine Gesellschaft überlebensfähig ist, die aber in Deutschland mit bestürzender Schnelligkeit zerfallen und im politischen Handeln keine praktische Bedeutung mehr besitzen." Die Begründung erwähnt eigentlich alles, was Politik und Medien gern unter den Tisch kehren.
Für seine Rede in der Haushaltsdebatte über den Etat des Kanzleramtes am 12.09.2007 erhielt Lafontaine nun den Preis "Rede des Jahres 2007" vom Rhetorikseminar der Universität Tübingen. In der Begründung heißt es: "Besondere Glaubwürdigkeit gewinnt die Rede dadurch, dass sie eine unermüdlich schönredende Regierungsrhetorik mit der Wirklichkeit in unserem Lande konfrontiert. Lafontaine beruft sich auf soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und das Völkerrecht, betont den Anspruch auf Bildung für alle und fordert nach inzwischen vergessener sozialdemokratischer Tradition, dass sich Leistung auch lohnen müsse. Er bezieht sich also auf Allgemeinüberzeugungen und Werte, ohne die keine Gesellschaft überlebensfähig ist, die aber in Deutschland mit bestürzender Schnelligkeit zerfallen und im politischen Handeln keine praktische Bedeutung mehr besitzen." Die Begründung erwähnt eigentlich alles, was Politik und Medien gern unter den Tisch kehren.
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