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Sonntag, 11. November 2007

"... dreimal gewählt ..."


"Der König mag König sein, aber er kann mich nicht zum Schweigen bringen. ... Der, der hier schlecht aussieht, ist derjenige, der die Kontrolle verloren hat, der uns befohlen hat, den Mund zu halten, als ob wir immer noch Untertanen wie im 17. oder 18. Jahrhundert wären. Auch der Indio Evo Morales ist Staatschef wie der König Juan Carlos von Bourbon. ... Der König ist genauso Staatschef wie ich, mit dem Unterschied, dass ich dreimal gewählt worden bin." Chavez über den spanischen König Juan Carlos

Während der Abschlußveranstaltung des 17. Iberoamerikanischen Gipfels in der chilenischen Hauptstadt bezeichnete Hugo Chavez des ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten Aznar einen Faschisten. Das wollte sich der König, der sein Amt dem dem faschistischen Diktator Franco verdankt, nicht bieten lassen und verbat Chavez den Mund.

Zu den Hintergründen siehe "Chávez nennt Aznar einen Faschisten", amerika21.de

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Trackbacks zu diesem Beitrag

redblog.twoday.net - 12. November, 08:43

Was sagte Aznar über Chavez

Mit seiner Äußerung über... [weiter]
knacki - 11. November, 18:05

Recht hat er ja, aber ob er nicht vielleicht doch diplomatischer vorgehen sollte? Mit seinem Spruch zum Teufel Bush hat er im lezten Jahr den Sitz Venezuelas im Sicherheitsrat verschenkt.

Sefa (Gast) - 12. November, 01:34

Teufel Bush + Oligarchen

Ich habe just diesen Film über Chavez (deutsche Untertitel) http://forum.numbnet.de/viewtopic.php?t=2019
gesehen.

Das war sehr interessant und Lehrreich!
Wie die Medien sich im Sinne der Reichen und auch der USA gebahrten. Wie von Scharfschützen während einer Demonstration auf die Demostranten geschossen wird, um nicht nur einen Aufruhr zu verursachen, sondern zeitgleich die Demonstranten als "schießwütig und gewaltbereit" darzustellen und Chavez diesen Vorfall anzulasten. bis hin zum Putsch durch die Reichen des Landes.


Seit dem ich diesen Film gesehen habe, bin ich mir sicher:

Diplomatie würde Chavez so oder so nicht helfen. Er steht auf der Seite seines Volkes - und das ist für Typen wie Bush und sonstiges Ausbeuterpack schlicht und einfach die falsche Seite. Er müsste schon machen, was die wollen - sprich sein Volk verraten - damit er Hilfe oder Unterstützung bekäme.

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Das ist ja stark. Kannte Democracy Now bis jetzt nur...
neuer Okto-Fan (Gast) - 2. Dezember, 14:09
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