Gebührenfinanzierte Entertainisierung
redblog - 10. Oktober, 07:49 - Lateinamerika
Der Journalist Harald Neuber durfte bereits das sehen, was die ARD und der WDR den Gebührenzahlern heute auftischen will: den neuen Film von Wilfried Huismann, "Schnappschuß mit Che".
Neubers Fazit in der jungen Welt ist eindeutig: "Der eigentliche Skandal liegt bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten, die Mittelkürzungen für investigativen Journalismus zunehmend mit solchen Boulevardbeiträgen zu kompensieren versuchen."
Anfang 2006 durfte Huismann in der ARD behaupten, Kennedy sei durch Castro umgebracht worden. Trotz zahlreicher Widersprüche und Fehler in dem Film, tat der WDR alles, um an seinem Autoren festzuhalten. Die "Erfolgsstory" durfte nicht kaputtgemacht werden. Soll sie doch mindestens 850.000 € gekostet haben, der Film wurde international vermarktet. Da durfte man an der kruden Theorie nicht rütteln.
Siehe auch Artikelserie von redblog:
Kennedymord im Auftrag Castros? Teil I, II, III, IV
Neubers Fazit in der jungen Welt ist eindeutig: "Der eigentliche Skandal liegt bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten, die Mittelkürzungen für investigativen Journalismus zunehmend mit solchen Boulevardbeiträgen zu kompensieren versuchen."
Anfang 2006 durfte Huismann in der ARD behaupten, Kennedy sei durch Castro umgebracht worden. Trotz zahlreicher Widersprüche und Fehler in dem Film, tat der WDR alles, um an seinem Autoren festzuhalten. Die "Erfolgsstory" durfte nicht kaputtgemacht werden. Soll sie doch mindestens 850.000 € gekostet haben, der Film wurde international vermarktet. Da durfte man an der kruden Theorie nicht rütteln.
Siehe auch Artikelserie von redblog:
Kennedymord im Auftrag Castros? Teil I, II, III, IV
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