Freitag, 7. Oktober 2011

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick


1DOMINIKANISCHE REPUBLIK
Die Bildungsproteste in Lateinamerika scheinen sich auszuweiten. Am vergangenen Montag forderte die "Alianz für würdige Bildung" in der Dominikanischen Republik auf einem Protestmarsch die Einhaltung der verfassungsrechtlichen Vorgabe bei Bildungsausgaben.

ECUADOR
Vor einem Jahr versuchten Polizisten in Ecuador, Präsident Rafael Correa zu stürzen. Das könnte wieder passieren. Ein jW-Gespräch mit Botschafter Jorge Jurado.

GUATEMALA
Die guatemaltekische Regierung hat entschieden, den Ausnahmezustand im nördlichen Bezirk Petén 30 Tage zu verlängern.

HAITI
Fast ein Jahr nach der ersten Wahlrunde und fünf Monate nach dem Amtsantritt des Präsidenten hat das Parlament nun auch einen neuen Regierungschef gewählt.

Warum Haiti noch immer ein besetztes Land ist, erklärt der uruguayischer Schriftsteller und Journalist Eduardo Galeano ("Die offenen Adern Lateinamerikas") in der jW.

KUBA
Kuba schafft eine Institution ab: das Zuckerministerium.

Am Donnerstag jährte sich er Anschlag auf Flug CU-455 zum 35. Mal. Dem Anschlag fielen 73 Menschen zum Opfer, der Täter lebt weiterhin auf freiem Fuß in den USA: Luis Posada Carriles.

Nach 13 Jahren wird René González als erster der »Miami Five« aus dem US-Gefängnis entlassen.

MEXIKO
Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, kann sich im Falle seiner Wahl zum US-Präsidenten ein Eingreifen von US-Truppen in den mexikanischen Drogenkrieg vorstellen.

In einem Aufruf fordern verschiedene soziale Organisationen ein sofortiges Ende der Repression gegen Regionen, in denen die zapatistische Bewegung aktiv ist: Declaración Mundial en Apoyo a las Bases de Apoyo Zapatistas de San Marcos Avilés, Chiapas, México.

NICARAGUA
650 nicaraguanische KaffeebäuerInnen haben sich im Kooperativenverband Soppexcca zusammengeschlossen. Viele von ihnen mussten vor zehn Jahren noch betteln gehen. Heute haben sie ein sicheres Auskommen – auch wegen Fair-Trade-Verträgen.

PERU
293 Frauen, darunter sieben Minderjährige, hat die peruanische Polizei in einer Großrazzia am Wochenende im abgelegenen Amazonasbezirk Madre de Dios aus der Zwangsprostitution befreit.

VENEZUELA
Die venezolanische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen vier Männer erhoben, denen Verantwortung bei der blutigen Niederschlagung eines Volksaufstandes im Jahr 1989 vorgeworfen wird. Während der Niederschlagung des Caracazo am 27. Februar 1989 töteten Polizei, Armee und Nationalgarde unabhängigen Schätzungen zufolge mehrere Tausend Menschen.

Laut zwei Umfrageinstituten ist die Popularität des Präsidenten Hugo Chávez im letzten Monat gestiegen. Ungefähr 60% der Venezolaner haben ein postives Bild von Chávez.


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Erstklassig
Was politisch korrekt ist oder nicht will ich nicht...
Ingo Dittmann (Gast) - 21. April, 15:41
Chemnitz, diese Nazinest,...
Chemnitz, diese Nazinest, hat ja keine anderen Probleme.
Gibriam (Gast) - 19. April, 19:44
Contra
Mir hat die Dokumentation einen sehr guten Einblick...
- (Gast) - 1. April, 01:21

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