"heute journal" ohne Einsicht
redblog - 25. September, 07:51 - Medien
Am 17. Juni 2007 berichtete redblog über eine verlogene Anmoderation von Marietta Slomka im heute journal. Slomka damals: "So lobt Oskar Lafontaine etwa die Verstaatlichungspolitik von Hugo Chavez, dem Präsidenten Venezuelas. Jener Chavez, der gerade oppositionelle Zeitungen und Fernsehsender verbietet." Ben schlug damals vor, sich mit Mails und Briefen an die Redaktion zu wenden. Dem folgten einige Leute. Reaktion gleich Null.
Am 5. August durfte Slomka einen Beitrag des ZDF-Korrespondenten Thurau anmoderieren, und Slomka bestätigte, daß es sich bei der Anmoderation vom Juni um keinen Fauxpas handelte. Das Chavez-, Lafontaine- und Linkspartei-Bashing gehört zu Programm.
Wieder gingen einige Briefe und Mails an die Redaktion auf den Weg. Reaktion wieder Null.
Doch jetzt erhielt der Bloggerkollege von bluejax.net Post vom Südamerikakorrespondeten des ZDF, auch er schrieb damals einen offenen Brief an das ZDF.
Was in dem Brief zu lesen ist, ist der verzweifelte Versuch, sich zu wehren und um Verständnis zu werden.
Die Kritik in den Briefen und Mails richtete sich in beiden Fällen nicht so sehr gegen den Inhalt der Berichte, sondern gegen die Art der An- und Abmoderation von Slomka. Dazu verliert Thurau kein Wort. Somit verfehlte er sein Thema, sechs, setzen.
Auch Harald Neuber, Lateinamerikaredakteuer der jungen Welt, setzt sich auf amerika21.de mit dem Brief von Thurau auseinander.
Am 5. August durfte Slomka einen Beitrag des ZDF-Korrespondenten Thurau anmoderieren, und Slomka bestätigte, daß es sich bei der Anmoderation vom Juni um keinen Fauxpas handelte. Das Chavez-, Lafontaine- und Linkspartei-Bashing gehört zu Programm.
Wieder gingen einige Briefe und Mails an die Redaktion auf den Weg. Reaktion wieder Null.
Doch jetzt erhielt der Bloggerkollege von bluejax.net Post vom Südamerikakorrespondeten des ZDF, auch er schrieb damals einen offenen Brief an das ZDF.
Was in dem Brief zu lesen ist, ist der verzweifelte Versuch, sich zu wehren und um Verständnis zu werden.
Die Kritik in den Briefen und Mails richtete sich in beiden Fällen nicht so sehr gegen den Inhalt der Berichte, sondern gegen die Art der An- und Abmoderation von Slomka. Dazu verliert Thurau kein Wort. Somit verfehlte er sein Thema, sechs, setzen.
Auch Harald Neuber, Lateinamerikaredakteuer der jungen Welt, setzt sich auf amerika21.de mit dem Brief von Thurau auseinander.
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