Klare Ansage an Mehdorn


Deutlicher hätte das Ergebnis wohl kaum ausfallen können. Bei der Urabstimmung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben sich 95,8 % der Mitglieder für einen Streik zur Durchsetzung eines eigenständigen Tarifvertrages ausgesprochen. Die Gewerkschaft geht damit außerordnetlich gestärkt in die weitere Auseinandersetzung mit der Deutschen Bahn, deren Vorstand sich weiter stur stellt.

Mit einer Erklärung, initiiert vom Metallertreff Stuttgart, wandten sich Gewerkschafter an die Kolleginnen und Kollegen des Fahrpersonals: Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir unterstützen Euren Kampf um höhere Löhne und solidarisieren uns mit Eurem Streik.
Wir verurteilen, wenn Gewerkschaftsführer Euren Streik torpedieren und die Bahnprivatisierung unterstützen.
Seit vielen Jahren ist die Gewerkschaftsbewegung in der Defensive und muss Reallohnverluste, Arbeitszeitverlängerung und den Abbau von sozialen Errungenschaften hinnehmen, weil gewerkschaftliche Kämpfe nicht hartnäckig als Erzwingungsstreiks geführt werden.
Wir wünschen Euch viel Erfolg, Stehvermögen und Durchsetzungskraft. Dies würde allen Gewerkschaftern den Rücken stärken und sich auf die nächsten Kämpfe positiv auswirken.
Wir verurteilen die Bahnprivatisierung wie auch die Angriffe auf das Streik- und Koalitionsrecht durch Bahnchef Mehdorn.
Nur wer kämpft kann gewinnen! Gemeinsam sind wir stark!
Der geschätze Bloggerkollege Thomas Trüten, einer der Mitinitiatoren, erklärte in einem Interview mit der heutigen jungen Welt, weshalb man sich zu dieser Erklärung veranlaßt sah.

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Erstklassig
Was politisch korrekt ist oder nicht will ich nicht...
Ingo Dittmann (Gast) - 21. April, 15:41
Chemnitz, diese Nazinest,...
Chemnitz, diese Nazinest, hat ja keine anderen Probleme.
Gibriam (Gast) - 19. April, 19:44
Contra
Mir hat die Dokumentation einen sehr guten Einblick...
- (Gast) - 1. April, 01:21

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