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In wessen Auftrag?


In der Auseinandersetzungen um den Lizenzentzug für die terretrische Ausstrahlung des venezolanischen Privatsenders RCTV positionierte sich die Organisation "Reporter ohne Grenzen" klar auf der Seite des Privatfunkes und stimmte ein in den Chor, daß in dem südamerikanischen Land die Pressefreiheit in Gefahr sei. (Siehe Archiv) Neben der Pressefreiheit in Venezuela sorgt sich ROG vor allem auch um die Pressefreiheit in Kuba.

Lange schwieg die Organisation über die genaue Herkunft des Geldes für ihre Arbeit. Im Jahr 2005 gab ROG-Chef Robert Ménard dann offen zu, "ganz genau, wir erhalten Geld von der NED und das bereitet uns kein Problem". Das National Endowment for Democracy erhält einen großen Teil seines Geldes aus dem US-Außenministerium und ist, offiziell unabhängig, ein zentrales Instrument us-amerikanischer Außenpolitik.

Auf den Themaseiten der heutigen jungen Welt beschäftigen sich die Journalisten Elke Groß und Ekkehard Sieker mit der Journalistenorganisation und beleuchten dabei auch die Auseinandersetzungen um RCTV und die Rolle des Multimilliardär George Soros.
Wie stark man unterscheidet macht auch der Fall des seit über 25 Jahren in den USA inhaftierten schwarzen Journalisten Mumia Abu-Jamal deutlich, für ROG ist Mumia kein Thema.

Schaut man auf die Seite der Förderer der deutschen Sektion von ROG, findet sich dort neben der Financial Times Deutschland, dem Handelsblatt, der WAZ Medien Gruppe, EnBW und der BMW Group auch das Neue Deutschland.

Link:
Elke Groß und Ekkehard Sieker: Mission Desinformation, jW, 01.08.2007

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Das ist ja stark. Kannte Democracy Now bis jetzt nur...
neuer Okto-Fan (Gast) - 2. Dezember, 14:09
übertreibung, schon...
übertreibung, schon mal gehört?
redblog - 30. November, 18:59
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Stormbound (Gast) - 30. November, 17:46

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