Begnadigung annulliert
redblog - 14. Juli, 10:08 - Lateinamerika
Mit dem Amtsantritt von Carlos Menem 1989 begann in Argentinien die Zeit der Begnadigungen, Begnadigungen für die Schergen der Militärdiktatur (1976-1983).
Mit seiner gestrigen Entscheidung annullierte der Oberste Gerichtshof Argentiniens die Begnadigung des ehemaligen Armeegenerals Santiago Riveros durch Menem 1989. Riveros wurde 1985 wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilt.
Der Ex-General führte von 1975 bis 1978 den Militärkomplex Campo de Mayo 30 Kilometer südlich von Buenos Aires. Neben verschiedenen Militärschulen war dort auch das geheime Folterzentrum El Campito, das größte Geheimgefängnis des Landes. In den sogenannten "Centros clandestinos de detención" wurde gemordet und gefoltert. El Campito überlebten nur 43, von ca. 5000 Inhaftierten der Diktatur.
Nach dem Regierungsantritt von Nestor Kirchner begann auch die langsame Aufarbeitung der Menschenrechtsverbrechen, mit der Entscheidung des Obersten Gerichtes wurde ein weiter Schritt gemacht. Noch ist aber viel zu aufzuarbeiten.
Mit seiner gestrigen Entscheidung annullierte der Oberste Gerichtshof Argentiniens die Begnadigung des ehemaligen Armeegenerals Santiago Riveros durch Menem 1989. Riveros wurde 1985 wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilt.
Der Ex-General führte von 1975 bis 1978 den Militärkomplex Campo de Mayo 30 Kilometer südlich von Buenos Aires. Neben verschiedenen Militärschulen war dort auch das geheime Folterzentrum El Campito, das größte Geheimgefängnis des Landes. In den sogenannten "Centros clandestinos de detención" wurde gemordet und gefoltert. El Campito überlebten nur 43, von ca. 5000 Inhaftierten der Diktatur.
Nach dem Regierungsantritt von Nestor Kirchner begann auch die langsame Aufarbeitung der Menschenrechtsverbrechen, mit der Entscheidung des Obersten Gerichtes wurde ein weiter Schritt gemacht. Noch ist aber viel zu aufzuarbeiten.
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