Ermittlungsverfahren gegen Moore wegen Kuba-Reise
redblog - 12. Mai, 07:58 - Politik
Mit seinen Filmen Bowling for Columbine und Fahrenheit 9/11 landete Michael Moore Kassenschlager, ungewöhlich für Dokumentarfilme.
Beide sorgten für erhebliche Diskussionen. Demnächst läuft der Film Manufacturing Dissent der beiden Kanadier Rick Caine und Debbie Melnyk an, der die Methoden des Dokumentarfilmers Michael Moore kritisch untersucht.
Unterdessen leite das US-Finanzministeriums ein Ermittlungsverfahren gegen Michael Moore im Zusammenhang mit seinem neuen Dokumentarfilm Sicko ein. In Sicko nimmt Moore das us-amerikanische Gesundheitssystem unter die Lupe.
Für den Film reiste er unter anderem mit zehn Arbeitern, die nach Rettungseinsätzen im Zusammenhang mit dem Anschlag auf das World Trade Center 2001 erkrankt waren, zur Behandlung nach Kuba. Zwar beantragte Moore die Reise, er habe keine Erlaubnis des Ministeriums für seine Reise nach Kuba erhalten.
In einem Brief erkundigt sich die Behörde nun nach Einzeilheiten über die Reise. Die beiden Seiten des Briefes sind auf der Homepage von Moore dokumentiert (Seite 1 und Seite 2). Reisen von US-Bürgern nach Kuba beim Finanzministerium zu beantragen und dürfen, sollten sie denn dann genehmigt werden, nur unter restriktiven Auflagen erfolgen.
Wie es heißt soll eine Kopie aus Sicherheit außer Landes geschafft worden sein. Der Film wird seine Uraufführung beim diesjährigen Filmfest von Cannes Ende Mai haben. Es ist bereits der dritte Dokumentarfim von Moore der in Cannes gezeigt werden wird. Für Fahrenheit 9/11 erhielt er 2004 in Canne die Goldene Palme. Sicko startet in den USA am 29. Juni 2007 in den Kinos.
via junge Welt

Beide sorgten für erhebliche Diskussionen. Demnächst läuft der Film Manufacturing Dissent der beiden Kanadier Rick Caine und Debbie Melnyk an, der die Methoden des Dokumentarfilmers Michael Moore kritisch untersucht.
Unterdessen leite das US-Finanzministeriums ein Ermittlungsverfahren gegen Michael Moore im Zusammenhang mit seinem neuen Dokumentarfilm Sicko ein. In Sicko nimmt Moore das us-amerikanische Gesundheitssystem unter die Lupe.
Für den Film reiste er unter anderem mit zehn Arbeitern, die nach Rettungseinsätzen im Zusammenhang mit dem Anschlag auf das World Trade Center 2001 erkrankt waren, zur Behandlung nach Kuba. Zwar beantragte Moore die Reise, er habe keine Erlaubnis des Ministeriums für seine Reise nach Kuba erhalten.
In einem Brief erkundigt sich die Behörde nun nach Einzeilheiten über die Reise. Die beiden Seiten des Briefes sind auf der Homepage von Moore dokumentiert (Seite 1 und Seite 2). Reisen von US-Bürgern nach Kuba beim Finanzministerium zu beantragen und dürfen, sollten sie denn dann genehmigt werden, nur unter restriktiven Auflagen erfolgen.
Wie es heißt soll eine Kopie aus Sicherheit außer Landes geschafft worden sein. Der Film wird seine Uraufführung beim diesjährigen Filmfest von Cannes Ende Mai haben. Es ist bereits der dritte Dokumentarfim von Moore der in Cannes gezeigt werden wird. Für Fahrenheit 9/11 erhielt er 2004 in Canne die Goldene Palme. Sicko startet in den USA am 29. Juni 2007 in den Kinos.
via junge Welt
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