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Freitag, 27. April 2007

Und tschüss...


Ziel der Politik des ecuadorianischen Präsidenten Correa ist es, das Land aus den Klauen von IWF und Weltbank zu befreien.
Gestern nun erklärte Rafael Correa den Repräsentanten der Weltbank in Ecuador, Eduardo Somensatto, gemäß Artikel 9 der Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen zur persona non grata.

Correa, der von April 2005 bis August 2005 Wirtschaftsminister war, wirft der Weltbank Erpressung vor. Während seiner Amtszeit als Wirtschaftsminister habe der Repräsentant der Weltbank in Quito einen bereits zugesagten Kredit in Höhe von 100 Millionen Dollar (73,5 Millionen Euro) ohne Erklärungen zurückgehalten, was zu erheblichen Probleme führte.

Bereits am 20. April ging in Washington, dem Sitz der Weltbank, ein Brief des ecuadorianischen Präsidenten ein, in dem er den Abzug Somensatto vorschlug. Angeblich erhielt die Weltbank den Brief erst am Mittwoch. Man sei noch in der Prüfung der Angelegenheit.

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