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Sonntag, 11. März 2007

22.000 Soldaten und Polizisten wegen einem


Nachdem Bush auf seiner Lateinamerikareise bereits Brasilien und Uruguay besuchte, erreichte er am Sonntag Kolumbien. Laut Medienmeldungen sollen 22 000 Soldaten und Polizisten für die Sicherheit von Bush sorgen.
Auch in Kolumbien sorgte die Anwesenheit des US-Präsidenten für zahlreiche Proteste, so war es auch auf seinen vorangegangenen Stationen.
Auch in Argentinien, das nicht zu den Reisezielen von Bush zählte, gab es am Freitag im Stadion Ferrocarril Oeste zu einer Großkundgebung. Die von den Madres de Plaza de Mayo organisierte Veranstaltung zog fast 40.000 Menschen an. Grund war nicht nur die Ablehnung der Bush-Politik, die sie zur Teilnahme bewegte, sondern auch die Teilnahme des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez, der zur selben Zeit auf Staatsbesuch in Argentinien war. Die Rede von Chavez ist auf redblog dokumentiert.
Ursprünglich wurde auch Boliviens Präsident Evo Morales erwartet, er konnte jedoch nicht kommen, da es Verzögerungen bei der Rückreise aus Japan gab.

Mit Kolumbien trifft Bush zum ersten Mal auf dieser Reise seinen echten Freund, den rechten Präsidenten Uribe. Beide liegen politisch auf einer Wellenlänge, sein "einzig wahrer Verbündeter" in Südamerika.
Seine Lateinamerikareise stellte Bush auch in den Mittelpunkt seiner wöchentlichen Radioansprache. "Good morning. Today, Laura and I are in Latin America, where we are visiting five countries: Brazil, Uruguay, Colombia, Guatemala, and Mexico."
Weiter heißt es in der Radioansprache: "These countries are part of a region that has made great strides toward freedom and prosperity in the past three decades. They have raised up new democracies."
Große Schritte in Richtung Demokratie und Wohlstand in den letzten dreißig Jahren? Mit diesem Satz beweist Bush, daß er keine Ahnung der Geschichte dieser Länder hat und seine Reise scheinbar im Blindflug absolviert. In Brasilien herrschte von 1963 bis 1985 eine Militärdiktatur, in Uruguay herrschten die Militärs von 1973 bis 1985 und auch in Guatemala herrschte das Militär. Unterstützung erfuhren sie von den verschiedensten US-Regierungen. Im Wohlstand den Bush beschreibt lebt nur ein Teil der Gesellschaft, viele leben stattdessen in Armut.
Es braucht mehr als warme Worte von Bush und einige Sozialprogramme die er vor seiner Abreise ankündigte.

Dokumentiert:
Die Rede von Hugo Chavez im Stadion Ferrocarril Oeste

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Einschaltquote, nein...
Das ist ja stark. Kannte Democracy Now bis jetzt nur...
neuer Okto-Fan (Gast) - 2. Dezember, 14:09
übertreibung, schon...
übertreibung, schon mal gehört?
redblog - 30. November, 18:59
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Warum fallen? In der logischen Konsequenz dürften...
Stormbound (Gast) - 30. November, 17:46

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