Im "Hinterhof" nicht willkommen
redblog - 9. März, 09:11 - Lateinamerika
Bereits vor der Ankunft von US-Präsident Bush in Brasilien, dem ersten Zeil seiner Lateinamerikareise, gab es zahlreiche Proteste. In Bogota demonstrierten mehrere tausende Menschen, darunter auch viele StudentInnen. Auf dem Gelände der Universität kam es im Anschluß an die Demonstration zu Auseinandersetzungen zwischen StudentInnen und "Anti-Aufruhr-Einheiten" der Polizei.
Wenige Stunde vor der Ankunft kam es auch in einige brasilianischen Städten zu Protesten. Auch hier kam es zu Auseinandersetzungen, die Polizei setzte Tränengas gegen die Demonstranten ein. In Uruguay, der zweiten Station Bushs, fanden ebenfalls Demos statt. In den kommenden Tagen wird es zahlreiche weitere Demonstrationen geben, egal wo Bush sich gerade aufhält. Die gestrigen Demonstrationen galten aber nicht nur der Ablehung von Bush und der durch ihn repräsentierten Politik. Vielmehr wurden diese Manifestationen auch im Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag gesehen.
Bush will in den kommenden Tagen versuchen wieder mehr Einfluß in Lateinamerika zu erreichen. Nach dem 11. September 2001 verschwand das Thema Lateinamerika fast komplett von der us-amerikanischen Politikagenda, abgesehen von Themen wie "Krieg gegen die Drogen" und Plan Colombia. Der Widerstand, der ihm auf dem Kontinent entgegenschlägt ist deutlich sichtbar, nicht nur auf den Straßen, sondern auch in zahlreichen Regierungsstuben.
Video der Proteste in Sao Paulo am 8.3.2007
Quelle: brasil.indymedia.org
Am heutigen Donnerstag reist Bush weiter nach Montevideo (Uruguay). Im Nachbarland Argentinien wird im Fußballstadion Ferrocarril Oeste (Buenos Aires) eine große Protestkundgebung stattfinden zu der auch Venezuelas Präsident Hugo Chavez erwartet wird. Auch Evo Morales wird bevor er von seiner Japanreise nach Bolivien zurückkehrt in Argentinien Station machen und an der Veranstaltung teilnehmen. Erwartet werden von den Organisatoren, darunter die Mardes de Plaza de Mayo, 40 000 - 50 0000 TeilnehmerInnen.
Eine kleine Bilderschau von den Protesten gibt es hier.
Wenige Stunde vor der Ankunft kam es auch in einige brasilianischen Städten zu Protesten. Auch hier kam es zu Auseinandersetzungen, die Polizei setzte Tränengas gegen die Demonstranten ein. In Uruguay, der zweiten Station Bushs, fanden ebenfalls Demos statt. In den kommenden Tagen wird es zahlreiche weitere Demonstrationen geben, egal wo Bush sich gerade aufhält. Die gestrigen Demonstrationen galten aber nicht nur der Ablehung von Bush und der durch ihn repräsentierten Politik. Vielmehr wurden diese Manifestationen auch im Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag gesehen.
Bush will in den kommenden Tagen versuchen wieder mehr Einfluß in Lateinamerika zu erreichen. Nach dem 11. September 2001 verschwand das Thema Lateinamerika fast komplett von der us-amerikanischen Politikagenda, abgesehen von Themen wie "Krieg gegen die Drogen" und Plan Colombia. Der Widerstand, der ihm auf dem Kontinent entgegenschlägt ist deutlich sichtbar, nicht nur auf den Straßen, sondern auch in zahlreichen Regierungsstuben.
Video der Proteste in Sao Paulo am 8.3.2007
Quelle: brasil.indymedia.org
Am heutigen Donnerstag reist Bush weiter nach Montevideo (Uruguay). Im Nachbarland Argentinien wird im Fußballstadion Ferrocarril Oeste (Buenos Aires) eine große Protestkundgebung stattfinden zu der auch Venezuelas Präsident Hugo Chavez erwartet wird. Auch Evo Morales wird bevor er von seiner Japanreise nach Bolivien zurückkehrt in Argentinien Station machen und an der Veranstaltung teilnehmen. Erwartet werden von den Organisatoren, darunter die Mardes de Plaza de Mayo, 40 000 - 50 0000 TeilnehmerInnen.
Eine kleine Bilderschau von den Protesten gibt es hier.
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