Lateinamerikas großer "Freund"
redblog - 7. März, 00:40 - Lateinamerika
Kurz vor der Abreise nach Lateinamerika gab sich US-Präsident Bush auf dem Jahreskongreß der Hispanischen Handelskammer in Washington als der liebe Onkel Lateinamerikas, der sich nun mit aller Mach für Wohlstand und Demokratie einsetzten werde. Bush zeigte sich zufrieden mit der demokratischen Entwicklung in Lateinamerika. Vor 46 Jahren habe John F. Kennedy vor den Botschaftern der lateinamerikanischen Staaten das Programm "Alliance for Progress" ("Allianz für den Fortschritt") vorgestellt. Die "Allianz für den Fortschritt" war der Versuch, die Länder Lateinamerikas mit sozialen Programmen politisch zu binden und eine "Kubanisierung" zu verhindern.
Heute müßte jeder vierte in Lateinamerika mit weniger als 2 US-Dollar pro Tag leben, die USA sehe ihre Pflicht darin, dies zu ändern, es sei gar im "nationalen Interesse". Mit Sozial- und Bildungsprogrammen will sich Bush verstärkt in Lateinamerika engagieren.
Wie die junge Welt unter Berufung auf die Nachrichtenagentur EFE meldet, soll die US-Armee bei den Gesundheitsprojekte eine zentrale Rolle spielen.

Es werden nur warme Worte bleiben. Solange die USA nicht seine Wirtschaftspolitik gegenüber ändert, kann auch die Armut dort nicht bekämpft werden. Vielmehr geht es mit den sozialen Gaben darum, den Einfluß von Venezuela und Kuba zurückzudrängen.
Die Rede von Bus kann hier nachgelesen werden. Man kann sie sich auch anhören [mp3] oder gar ansehen.
Heute müßte jeder vierte in Lateinamerika mit weniger als 2 US-Dollar pro Tag leben, die USA sehe ihre Pflicht darin, dies zu ändern, es sei gar im "nationalen Interesse". Mit Sozial- und Bildungsprogrammen will sich Bush verstärkt in Lateinamerika engagieren.
Wie die junge Welt unter Berufung auf die Nachrichtenagentur EFE meldet, soll die US-Armee bei den Gesundheitsprojekte eine zentrale Rolle spielen.

Es werden nur warme Worte bleiben. Solange die USA nicht seine Wirtschaftspolitik gegenüber ändert, kann auch die Armut dort nicht bekämpft werden. Vielmehr geht es mit den sozialen Gaben darum, den Einfluß von Venezuela und Kuba zurückzudrängen.
Die Rede von Bus kann hier nachgelesen werden. Man kann sie sich auch anhören [mp3] oder gar ansehen.
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