In der Traditionslinie
redblog - 26. Februar, 07:12 - Politik
Sie gelten als die härtesten Jungs der Bundeswehr. Wann und wie sie z.B. "Deutschland am Hindukusch" verteidigen ist ein gehütetes Geheimnis. Selbst Bundestagsabgeordnete haben keinerlei Informationen über die Einsätze der Spezialeinheit. Nur wenige Abgeordnete sind informiert, sie dürfe darüber jedoch, unter Androhung von Strafe, nicht sprechen.
Die KSK, Kommando Spezialkräfte, stehe in "guter Tradition" zur Wehrmachts-Spezialdivision "Brandenburg". So sieht es Reinhard Günzel, ehemaliger KSK-Chef, im Buch "Geheime Krieger". Günzel verlor seinen Posten als Kommandeur der KSK nachdem er die antisemitische Rede Martin Hohmanns gelobt hatte.
"Geheime Krieger - Drei deutsche Kommandoverbände im Bild: KSK, Brandenburger, GSG 9" erschien letztes Jahr im rechten Verlag Pour le Merite. Neben Günzel gehören Ulrich Wegener, Gründer der GSG 9, und der ehemalige Wehrmachtsoffizier, Ex-"Brandenburger" und zeitweiliger Stabschef des SS-Obersturmbannführers Otto Skorzeny Wilhelm Walther zu den Autoren. Die Einsätze der "Division Brandenburg" sollen in der KSK "geradezu legendär sein", so der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe.
Bartels, SPD-Abgeordneter im Bundestags-Verteidigungsausschuss, sieht jetzt einen Handlungsbedarf.
Die Traditionslinie der Bundeswehr ist eigentlich schon lange bekannt. In vielen Traditionskabinetten wurden und werde Mörder der faschistischen Wehrmacht geehrt. Die Gebirgsjäger der Bundeswehr haben auch kein Problem mit den Taten der Wehrmachtsgebirgsjäger, seit Jahrzehnten gedenkt man Pfingsten den eigenen Toten. Auch ein kleiner Blick in das Programm des Verlages Pour le Merite genügt: "Stalins verhinderter Erstschlag. Hitler erstickt die Weltrevolution", "Ein Gegner wie Stahl. Das I. SS-Panzerkorps in der Normandie 1944". Bücher unter den Titeln "Verbrechen an der Wehrmacht" und "Avantgarde für Europa. Ausländische Freiwillige in Wehrmacht und Waffen-SS" veröffentlichte ein gewisser Franz W. Seidler. Seidler lehrte von 1973 - 1998 als Professor für Neuere Geschichte, insbesondere Sozial- und Militärgeschichte, an der Universität der Bundeswehr München.
Es gibt genügend Verbindungen zwischen Wehrmacht und Bundeswehr, sie werden nur gerne von gewissen Leuten übersehen.
Die KSK, Kommando Spezialkräfte, stehe in "guter Tradition" zur Wehrmachts-Spezialdivision "Brandenburg". So sieht es Reinhard Günzel, ehemaliger KSK-Chef, im Buch "Geheime Krieger". Günzel verlor seinen Posten als Kommandeur der KSK nachdem er die antisemitische Rede Martin Hohmanns gelobt hatte.
"Geheime Krieger - Drei deutsche Kommandoverbände im Bild: KSK, Brandenburger, GSG 9" erschien letztes Jahr im rechten Verlag Pour le Merite. Neben Günzel gehören Ulrich Wegener, Gründer der GSG 9, und der ehemalige Wehrmachtsoffizier, Ex-"Brandenburger" und zeitweiliger Stabschef des SS-Obersturmbannführers Otto Skorzeny Wilhelm Walther zu den Autoren. Die Einsätze der "Division Brandenburg" sollen in der KSK "geradezu legendär sein", so der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe.
Bartels, SPD-Abgeordneter im Bundestags-Verteidigungsausschuss, sieht jetzt einen Handlungsbedarf.
Die Traditionslinie der Bundeswehr ist eigentlich schon lange bekannt. In vielen Traditionskabinetten wurden und werde Mörder der faschistischen Wehrmacht geehrt. Die Gebirgsjäger der Bundeswehr haben auch kein Problem mit den Taten der Wehrmachtsgebirgsjäger, seit Jahrzehnten gedenkt man Pfingsten den eigenen Toten. Auch ein kleiner Blick in das Programm des Verlages Pour le Merite genügt: "Stalins verhinderter Erstschlag. Hitler erstickt die Weltrevolution", "Ein Gegner wie Stahl. Das I. SS-Panzerkorps in der Normandie 1944". Bücher unter den Titeln "Verbrechen an der Wehrmacht" und "Avantgarde für Europa. Ausländische Freiwillige in Wehrmacht und Waffen-SS" veröffentlichte ein gewisser Franz W. Seidler. Seidler lehrte von 1973 - 1998 als Professor für Neuere Geschichte, insbesondere Sozial- und Militärgeschichte, an der Universität der Bundeswehr München.
Es gibt genügend Verbindungen zwischen Wehrmacht und Bundeswehr, sie werden nur gerne von gewissen Leuten übersehen.
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Ano Nym (Gast) - 26. Februar, 15:54
Wiki Verweis
nett zu sehen ist aus die diskussion beim deutschen wikipedia artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Brandenburger_%28Milit%C3%A4r%29
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Brandenburger_%28Milit%C3%A4r%29























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