Uribe: "Alles Terroristen"


Während eines öffentlichen Auftrittes im nordkolumbianischen Tierradentro bezeichnete der kolumbianische Präsident Alvaro Uribe die Abgeordneten der Oppositionspartei Polo Democratico (PD) als "Terroristen". Uribe reagierte damit auf ein Interview des oppositionellen Senators Petro.
Der Polo Democratico gehört zu den schärfsten Kritikern des kolumbianischen Regierungspolitik, insbesondere kritisieren sie die den angeblichen "Friedensprozeß" mit den Paramilitärs. Laut offiziellen Angaben wurden im Zuge dieses Prozesses alle Paramilitärs entwaffnet.

Die kolumbianische Politik steht in letzter Zeit verstärkt unter Druck, nachdem die Justiz gegen mehrere Politiker aus dem Uribelager wegen der Zusammenarbeit mit Paramilitärs ermittelt. Am vergangenem Freitag erklärte Gustavo Petro, Senator des Polo Democratico, in einem Interview mit der Tageszeitung EL TIEMPO, ein Bruder Uribes stehe in Verbindung zu Paramilitärs.
Ausschnitt aus dem Interview:

Laut Aussagen des Senators stünden auch weitere Verwandte Uribes in Verbindung mit paramilitärischen Gruppen.

Jorge Enrique Robledo, Sprecher des PD, bezeichnete die Vorwürfe Uribes in einem Telefoninterview mit teleSUR als infarm, wenn dieser seine Partei als "Terroristen in zivil" bezeichne. Wilson Borja, Abgeordneter des PD, bezeichnete Uribe als Reaktion auf dessen Unterstellung als Feigling, weil er diese nicht vor der Justiz gemacht habe.
Wegen seiner Aussagen will Borja Uribe nun am Montag vor Cámara de Representantes anzeigen.

Quelle: teleSUR

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Was politisch korrekt ist oder nicht will ich nicht...
Ingo Dittmann (Gast) - 21. April, 15:41
Chemnitz, diese Nazinest,...
Chemnitz, diese Nazinest, hat ja keine anderen Probleme.
Gibriam (Gast) - 19. April, 19:44
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Mir hat die Dokumentation einen sehr guten Einblick...
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