100.000 Franken für die widerständige Linke
redblog - 4. Januar, 11:16 - Medien
Der Text wurde nach einem Hinweis eines Redaktionsmitgliedes von antidot geändert.
Mit dem Aufruf "Eignet euch den ‚vorwärts’ an" [pdf] haben die Redaktion des Schweizer vorwärts und der Verwaltungsrat im Oktober 2005 die sozialistische Wochenzeitung der Deutschschweiz neu lanciert. Sechs Monate lang ist der vorwärts in der neuen Form erschienen: Mit neuen KolumnistInnen, festen Beiträgen der am "Relaunch" beteiligten Gruppen und spannenden Auseinandersetzungen. Im März 2006 hat die Trägerschaft des alten Vorwärts – die Partei der Arbeit und ihre deutschschweizer Sektionen – mit einer hauchdünnen Mehrheit beschlossen, des Projekt abzubrechen und den vorwärts wieder stärker an die PdA anzubinden. Am 1. Mai 2006 hat die alte Redaktion, der in der Folge – im gegenseitigen Einverständnis – gekündigt worden ist, die letzte Nummer des alten Vorwärts produziert.
Als Folge davon haben sich die MitliederInnen der alten Redaktion und viele andere mit der möglichen Lancierung einer neuen Zeitung der widerständigen Linken beschäftigt, weder vorwärts noch WOZ könnten diese Funktion ausüben. Also begann man mit der Planung des eigenen Zeitungsprojektes und präsentierte im Juni eine Publikation mit dem Arbeitstitel zwischenberichte. Die MacherInnen stießen auf Interesse, also gründete man im September einen Verein und begann mit der Planung. Mittlerweile erschienen vier Ausgaben des "Projektes zur Lancierung einer Wochenzeitung aus der widerständischen Linken". Nun soll die erste reguläre Zeitung, die den Titel "antidot" (medizinischer Begriff für Gegengift) tragen wird, am 1. Mai 2007 erscheinen. Bis dahin ist es jedoch notwendig, daß am 100.000 Franken sammelt, um das Zeitungsprojekt auf feste Füße stellen zu können. Des weiteren benötige man mindestens 2000 AbonnentInnen, wie die Redaktion in der letzten Ausgabe mitteilten.
Die beiden letzten Ausgaben lassen erhoffen, daß hier ein äußerst interessantes Zeitungsprojekt im Entstehen ist.

Es bleibt dem Projekt zu wünschen, daß die 100.000 Franken und die benötigten AbonnentInnenzahlen zusammenkommen. Linke und alternative Medien haben in der heutigen Medienlandschaft einen schweren Standpunkt, wie man zuletzt am Scheitern der Göttinger Wochenzeitung und des Nachfolgeprojektes Neue Göttinger Wochenzeitung gesehen hat.
Die aktuellen Ausgabe antidot Nr. -1/2 informiert über den Stand der Planungen, den Volksaufstand in Oaxaca, das Friedensabkommen in Guatemala von 1996 und vieles anderes mehr. Außerdem liegt der Ausgabe eine sehr interessante Beilage mit Beiträgen aus der antirassistischen Bewegung bei.
Mit dem Aufruf "Eignet euch den ‚vorwärts’ an" [pdf] haben die Redaktion des Schweizer vorwärts und der Verwaltungsrat im Oktober 2005 die sozialistische Wochenzeitung der Deutschschweiz neu lanciert. Sechs Monate lang ist der vorwärts in der neuen Form erschienen: Mit neuen KolumnistInnen, festen Beiträgen der am "Relaunch" beteiligten Gruppen und spannenden Auseinandersetzungen. Im März 2006 hat die Trägerschaft des alten Vorwärts – die Partei der Arbeit und ihre deutschschweizer Sektionen – mit einer hauchdünnen Mehrheit beschlossen, des Projekt abzubrechen und den vorwärts wieder stärker an die PdA anzubinden. Am 1. Mai 2006 hat die alte Redaktion, der in der Folge – im gegenseitigen Einverständnis – gekündigt worden ist, die letzte Nummer des alten Vorwärts produziert.Als Folge davon haben sich die MitliederInnen der alten Redaktion und viele andere mit der möglichen Lancierung einer neuen Zeitung der widerständigen Linken beschäftigt, weder vorwärts noch WOZ könnten diese Funktion ausüben. Also begann man mit der Planung des eigenen Zeitungsprojektes und präsentierte im Juni eine Publikation mit dem Arbeitstitel zwischenberichte. Die MacherInnen stießen auf Interesse, also gründete man im September einen Verein und begann mit der Planung. Mittlerweile erschienen vier Ausgaben des "Projektes zur Lancierung einer Wochenzeitung aus der widerständischen Linken". Nun soll die erste reguläre Zeitung, die den Titel "antidot" (medizinischer Begriff für Gegengift) tragen wird, am 1. Mai 2007 erscheinen. Bis dahin ist es jedoch notwendig, daß am 100.000 Franken sammelt, um das Zeitungsprojekt auf feste Füße stellen zu können. Des weiteren benötige man mindestens 2000 AbonnentInnen, wie die Redaktion in der letzten Ausgabe mitteilten.
Die beiden letzten Ausgaben lassen erhoffen, daß hier ein äußerst interessantes Zeitungsprojekt im Entstehen ist.

Es bleibt dem Projekt zu wünschen, daß die 100.000 Franken und die benötigten AbonnentInnenzahlen zusammenkommen. Linke und alternative Medien haben in der heutigen Medienlandschaft einen schweren Standpunkt, wie man zuletzt am Scheitern der Göttinger Wochenzeitung und des Nachfolgeprojektes Neue Göttinger Wochenzeitung gesehen hat.
Die aktuellen Ausgabe antidot Nr. -1/2 informiert über den Stand der Planungen, den Volksaufstand in Oaxaca, das Friedensabkommen in Guatemala von 1996 und vieles anderes mehr. Außerdem liegt der Ausgabe eine sehr interessante Beilage mit Beiträgen aus der antirassistischen Bewegung bei.
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