Klage gegen Kolumbien in Vorbereitung
redblog - 4. Januar, 08:08 - Lateinamerika
Ecuadors scheidender Außenminister Francisco Carrión gab bekannt, daß sein Land eine Klage gegen Kolumbien vor die Vereinigung Amerikanischer Staaten (OEA)einreichen will. Damit reagiert Ecuador auf die andauernden diplomatischen Auseinandersetzungen mit seinem Nachbarland. Seit einiger Zeit sind die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Länder nahezu auf Null gefahren, nachdem Kolumbien umstrittene Sprüheinsätze gegen Kokafelder im kolumbianischen Grenzgebiet zu Ecuador wieder aufgenommen worden hat (redblog berichtete).
Das dabei eingesetzte Herbizit Glyphosate vernichtet jedoch nicht nur die Kokafelder, sondern zerstört auch andere Pflanzen und schädigt den Organismus von Mensch und Tier. Durch die grenznahe Besprühung und Wetterlagen gelangt das Herbizit auch immer wieder auf ecuadorianisches Staatsgebiet.
Am vergangen Sonntag telefonierte der kolumbianische Präsident Alvaro Uribe mit Rafael Correa, der am 15. Januar das Präsidentenamt in Ecuador antreten wird. Über Inhalt der Gespräche gibt es laut verschiedener Medien keine Information. Die Äußerungen Uribes und das andauernde Anklagen der Besprühungen von Seiten Correas lassen jedoch den Schluß zu, daß es keine Annäherung beider Gesprächspartner gab.
Die Frage, ob er an der Amtseinführung Correas teilnehmen werde, ließ Uribe gegenüber Journalisten offen. Er sei wegen der Terminplanung noch mit seinem Außenminister im Gespräch.
Jorge Barón, Direktor der kolumbianischen Antidrogenpolizei, erklärte am Mittwoch, daß man 10.128 Hektar illegale Bepflanzungen im Grenzgebiet besprüht habe. Noch fehle die Besprühung weiterer 3.000 Hektar.

Das dabei eingesetzte Herbizit Glyphosate vernichtet jedoch nicht nur die Kokafelder, sondern zerstört auch andere Pflanzen und schädigt den Organismus von Mensch und Tier. Durch die grenznahe Besprühung und Wetterlagen gelangt das Herbizit auch immer wieder auf ecuadorianisches Staatsgebiet.
Am vergangen Sonntag telefonierte der kolumbianische Präsident Alvaro Uribe mit Rafael Correa, der am 15. Januar das Präsidentenamt in Ecuador antreten wird. Über Inhalt der Gespräche gibt es laut verschiedener Medien keine Information. Die Äußerungen Uribes und das andauernde Anklagen der Besprühungen von Seiten Correas lassen jedoch den Schluß zu, daß es keine Annäherung beider Gesprächspartner gab.
Die Frage, ob er an der Amtseinführung Correas teilnehmen werde, ließ Uribe gegenüber Journalisten offen. Er sei wegen der Terminplanung noch mit seinem Außenminister im Gespräch.
Jorge Barón, Direktor der kolumbianischen Antidrogenpolizei, erklärte am Mittwoch, daß man 10.128 Hektar illegale Bepflanzungen im Grenzgebiet besprüht habe. Noch fehle die Besprühung weiterer 3.000 Hektar.
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