Kolumbien verschärft Auseinandersetzungen mit Ecuador
redblog - 20. Dezember, 12:17 - Lateinamerika
Wir redblog berichtete, verschlechterten sich die diplomatischen Beziehungen zwischen Kolumbien und Ecuador in den letzten Tagen merklich.
Grund für die Krise sind die andauernden Besprühungsaktionen des kolumbianischen Staates im kolumbianisch-ecuadorianischen Grenzgebiet. Immer wieder überliegen die eingesetzten Flugzeuge das Staatsgebiet Ecuador. Bei den Besprühungen werden nicht nur Coca-Felder zerstört, sondern auch landwirtschaftliche Anbauflächen. Durch grenznahe Aktionen gelangt das Herbizid auch nach Ecuador. Obwohl gesundheitliche Schäden bei der in der Region lebenden Bevölkerung, die aus dem Einsatz der Herbizide resultieren, setzt die kolumbianische Regierung weiterhin auf dieses Vorgehen. Auch Militäreinsätze der kolumbianischen Armee im Nachbarland sind keine Seltenheit. Die Regierung in Bogota behauptet, die Guerillaorganisation FARC habe hinter der Grenze ihr Rückzugsgebiet.
Die Regierung Ecuadors ist an einer Beilegung der Krise interessiert, ein Dialog sei aber von der Regierung Uribe abhängig.
An einer Normalisierung scheint Uribe jedoch keinerlei Interesse zu haben. Wie teleSUR, unter Berufung auf den Fernsehsender Teleamazonas, berichtet, verstärkt Kolumbien seine Militärpräsenz in der Grenzregion. Carlos Holguín, kolumbianischer Botschafter in Quito, sagte gegenüber Teleamazonas, die verstärkte Militärpräsent sei Bestandteil des Plan Patriota, um Drogenhändler und "FARC-Terroristen" zu vernichten. In der Grenzregion sollen 13.500 Militärs eingesetzt werden.

Grund für die Krise sind die andauernden Besprühungsaktionen des kolumbianischen Staates im kolumbianisch-ecuadorianischen Grenzgebiet. Immer wieder überliegen die eingesetzten Flugzeuge das Staatsgebiet Ecuador. Bei den Besprühungen werden nicht nur Coca-Felder zerstört, sondern auch landwirtschaftliche Anbauflächen. Durch grenznahe Aktionen gelangt das Herbizid auch nach Ecuador. Obwohl gesundheitliche Schäden bei der in der Region lebenden Bevölkerung, die aus dem Einsatz der Herbizide resultieren, setzt die kolumbianische Regierung weiterhin auf dieses Vorgehen. Auch Militäreinsätze der kolumbianischen Armee im Nachbarland sind keine Seltenheit. Die Regierung in Bogota behauptet, die Guerillaorganisation FARC habe hinter der Grenze ihr Rückzugsgebiet.
Die Regierung Ecuadors ist an einer Beilegung der Krise interessiert, ein Dialog sei aber von der Regierung Uribe abhängig.
An einer Normalisierung scheint Uribe jedoch keinerlei Interesse zu haben. Wie teleSUR, unter Berufung auf den Fernsehsender Teleamazonas, berichtet, verstärkt Kolumbien seine Militärpräsenz in der Grenzregion. Carlos Holguín, kolumbianischer Botschafter in Quito, sagte gegenüber Teleamazonas, die verstärkte Militärpräsent sei Bestandteil des Plan Patriota, um Drogenhändler und "FARC-Terroristen" zu vernichten. In der Grenzregion sollen 13.500 Militärs eingesetzt werden.
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