Spannungen zwischen Ecuador und Kolumbien
redblog - 15. Dezember, 08:44 - Lateinamerika
Die diplomatischen Beziehungen zwischen Ecuador und Kolumbien sind seit Jahren angespannt. Grund dafür sind die Einsätze kolumbianischer Flugzeuge zur Vernichtung von Cocafeldern durch Pflanzengift. Im Grenzgebiet der beiden Länder befinden sich Cocafelder, die vernichtet werden sollen. Dabei kommt es immer wieder vor, daß die kolumbianischen Flugzeuge auch über ecuadorianisches Staatsgebiet fliegen und durch die massiven Sprühaktionen im kolumbianischen Grenzgebiet auch Felder in Ecuador zerstört werden. An den Sprühaktionen wird kritisiert, daß somit nicht nur Cocafelder zerstört werden, sondern die gesamte Flora nachhaltig geschädigt wird. Jedoch nicht nur die Flora ist betroffen, auch die in der Region lebenden Menschen klagen nach Herbiziteinsätzen immer wieder über gesundheitliche Probleme.
Durch Wind können die Herbizide auch Ecuador erreichen, wenn wenn die Flugzeuge nicht über Ecuador fliegen. Im ecuadorianischen Grenzgebiet leben zudem viele kolumbianische Flüchtlingen, denen durch Bürgerkrieg und Vernichtung der landwirtschaftlichen Anbauflächen ein Leben in Kolumbien nicht mehr möglich ist. Mit der Zerstörung der Landwirtschaft verschärft die Uribe-Regierung somit die ohnehin schwierige Situation der Landbevölkerung.
Im Herbst führte die kolumbianische Armee zudem militärische Einsätze im Grenzgebiet durch. Die kolumbianische Regierung wirft dem Nachbarland vor, auf ihrem Staatsgebiet Guerilleros der FARC agieren zu lassen. Die Regierung in Quito stritt dies immer ab.
Jetzt kündigte die scheidende Regierung in Quito an, diplomatische Schritte gegen Kolumbien einzuleiten. Sie zog rief ihren Botschafter aus Bogota zu Gesprächen zurück.
Durch Wind können die Herbizide auch Ecuador erreichen, wenn wenn die Flugzeuge nicht über Ecuador fliegen. Im ecuadorianischen Grenzgebiet leben zudem viele kolumbianische Flüchtlingen, denen durch Bürgerkrieg und Vernichtung der landwirtschaftlichen Anbauflächen ein Leben in Kolumbien nicht mehr möglich ist. Mit der Zerstörung der Landwirtschaft verschärft die Uribe-Regierung somit die ohnehin schwierige Situation der Landbevölkerung.
Im Herbst führte die kolumbianische Armee zudem militärische Einsätze im Grenzgebiet durch. Die kolumbianische Regierung wirft dem Nachbarland vor, auf ihrem Staatsgebiet Guerilleros der FARC agieren zu lassen. Die Regierung in Quito stritt dies immer ab.
Jetzt kündigte die scheidende Regierung in Quito an, diplomatische Schritte gegen Kolumbien einzuleiten. Sie zog rief ihren Botschafter aus Bogota zu Gesprächen zurück.
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