Chiles größte Kupfermine wird seit zehn Tagen bestreikt
redblog - 16. August, 16:15 - Lateinamerika
Seit letzter Woche Montag streiken die Arbeiter der größten Kupfermine Chiles. Die Arbeiter fordern eine Lohnerhöhung um 13 % sowie eine Einmalzahlung in Höhe von 30.000 US-Dollar. Als Begründung führen sie die relativ niedrigen Löhne und die exorbitanten Gewinne des Unternehmens an. Zu den Betreibern der Kupfermine gehört BHP Billiton (57,5 %), Rio Tinto PLC (30 %), Jeco Corporation/Mitsubishi Corporation (10 %) und die zur Weltbank gehörende Internacional Finance Corporation (2,5 %). Das Unternehmen hatte den Arbeitern in der letzten Woche ein Angebot vorgelegt. Die Löhne sollten um 3 % erhöht werden, zusätzlich sollten die Arbeiter eine Einmalzahlung in Höhe von 16.000 US-Dollar erhalten. Das war zu wenig für die Streikenden, sie wollen eine angemessene Beteiligung an den Gewinnen..
Die Streikenden sind in einer guten Position, da in der Mine Escondida 8 % der weltweiten Kupferproduktion abgebaut werden. Unter dessen meldeten Medien, daß die Kupferreserven im chilenischen Hafen Coloso zur Neige ginge. Von dort wird der Kupfer aus Escondia verschifft.
Am Dienstag teilte das britisch-australische Konsortium BHP Billiton in Santiago de Chile mit, daß der Gewinn im ersten Halbjahr gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 211 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar (knapp 2,3 Milliarden Euro) anstieg.
Am heutigen zehnten Tag gibt es nach Pressemeldungen erste Anzeichen für eine Annäherung. Nach Aussagen des Streiksprechers Pedro Marín sei man bereit die Lohnforderung auf 10 % zu senken. Die Minenbetreiber hoffen auf eine schnelle Beilegung des Streikes.
Die Streikenden sind in einer guten Position, da in der Mine Escondida 8 % der weltweiten Kupferproduktion abgebaut werden. Unter dessen meldeten Medien, daß die Kupferreserven im chilenischen Hafen Coloso zur Neige ginge. Von dort wird der Kupfer aus Escondia verschifft.
Am Dienstag teilte das britisch-australische Konsortium BHP Billiton in Santiago de Chile mit, daß der Gewinn im ersten Halbjahr gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 211 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar (knapp 2,3 Milliarden Euro) anstieg.
Am heutigen zehnten Tag gibt es nach Pressemeldungen erste Anzeichen für eine Annäherung. Nach Aussagen des Streiksprechers Pedro Marín sei man bereit die Lohnforderung auf 10 % zu senken. Die Minenbetreiber hoffen auf eine schnelle Beilegung des Streikes.
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