Oxy rausgeschmissen
redblog - 16. Mai, 20:12 - Lateinamerika
Ecuadors Energieminister Ivan Rodriguez kündigte am Montag den Vertrag mit der größten ausländischen Ölförderfirma Occidental Petroleum (OXY) aus den USA. Die Kündigung wurde sofort wirksam und die Beschlagnahmung der Förderanlagen angeordnet. Die Geschäfte wurden von der staatlichen Petroecuador übernommen.
OXY soll einen Teil seiner Ölförderung an Dritte verkauft haben ohne den ecuadorianischen Staat zu informieren. Damit sei der Vertrag nach Auffassung der Regierung hinfällig.
Die sozialen Bewegungen feiern die Entscheidung als einen Sieg. schon lange fordern sie von der Regierung Unternehmen wie OXY die Lizenz zu entziehen. Gegenüber teleSUR erklärte der Vorsitzende der Confederación Nacional de Organizaciones Campesinas, Indígenas y Negras ( Fenocin) Pedro Veracruz: "Wenn ein Unternehmen nicht das Gesetz und die Verfassung befolgt, muß die Regierung handeln und dies tun."
Auch wenn der Schritt zu begrüßen ist, eine Nationalisierung der Resourcen leht die Regierung weiterhin ab. Am liebsten wäre den AktivistInnen der sozialen Bewegungen eine bolivianische Lösung. Seit Jahren protestieren sie gegen die Ausbeutung der Bodenschätze durch multinationale Unternehmen.
OXY soll einen Teil seiner Ölförderung an Dritte verkauft haben ohne den ecuadorianischen Staat zu informieren. Damit sei der Vertrag nach Auffassung der Regierung hinfällig.
Die sozialen Bewegungen feiern die Entscheidung als einen Sieg. schon lange fordern sie von der Regierung Unternehmen wie OXY die Lizenz zu entziehen. Gegenüber teleSUR erklärte der Vorsitzende der Confederación Nacional de Organizaciones Campesinas, Indígenas y Negras ( Fenocin) Pedro Veracruz: "Wenn ein Unternehmen nicht das Gesetz und die Verfassung befolgt, muß die Regierung handeln und dies tun."
Auch wenn der Schritt zu begrüßen ist, eine Nationalisierung der Resourcen leht die Regierung weiterhin ab. Am liebsten wäre den AktivistInnen der sozialen Bewegungen eine bolivianische Lösung. Seit Jahren protestieren sie gegen die Ausbeutung der Bodenschätze durch multinationale Unternehmen.
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