Buchmesse Havanna öffnet ihre Türen
redblog - 2. Februar, 08:59 - Buchmesse Havanna
Am heutigen Mittwoch startet in Havanna die 15. Internationale Buchmesse. Wenn sich nach zehn Tagen die Türen der Buchmesse wieder schließen, ist sie aber noch lange nicht vorbei. Bis Anfang März wird sie in weiteren Städten des Landes präsentiert. Man stelle sich vor, nach der Frankfurter Buchmesse würde diese auf Reise durch das Land gehen, um ein breiteres Publikum zu erreichen.
Das Gastland ist in diesem Jahr die Bolivianische Republik Venezuela, breits vor der Eröffung wurden erste gemeinsame Projekte ziwschen den beiden Ländern bekanntgegeben. Nicht immer gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Gastland so einfach. Zur Buchmesse im Jahr 2004 wurde die Bundesrepublik Deutschland eingeladen. Im Herbst 2003 sagte die Bundesregierung ihre Teilnahme ab, aus politischen Gründen. Die bereits für Kuba gedruckten Bücher verschwanden wo auch immer. In Folge der Absage wurde die damalige Buchmesse der "deutschen Kultur" gewidmet. Nach der Boykottankündigung gründete sich das Büro Buchmesse Havanna, welches die Organisiation des Auftrittes deutschsprachiger Verlage übernahm. Hauptakteure der Initiative waren Cuba Sí und die Tageszeitung junge Welt. Auf der Buchmesse Frankfurt 2003 wurde das Projekt vorgestellt, die Resonanz war groß. 35 Verlage machten sich auf die Reise nach Havanna, der Kulturboykott der Schröder/Fischer-Regierung war durchbrochen.
Mittlerweile organisiert das Büro Buchmesse Havanna das dritte Mal den Auftritt deutschsprachiger Verlage. In diesem Jahr werden 40 von ihnen teilnehmen, darunter auch große Häuser wie Rowohlt, S. Fischer, Westermann, Klett und Brockhaus.
Der offizielle Boykott geht jedoch weiter. Der Auftritt von deutschen Verlagen auf ausländischen Buchmesse wird durch die Bundesregierung unterstützt, im Fall der Buchmesse Havanna.
Quelle: junge Welt
Das Gastland ist in diesem Jahr die Bolivianische Republik Venezuela, breits vor der Eröffung wurden erste gemeinsame Projekte ziwschen den beiden Ländern bekanntgegeben. Nicht immer gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Gastland so einfach. Zur Buchmesse im Jahr 2004 wurde die Bundesrepublik Deutschland eingeladen. Im Herbst 2003 sagte die Bundesregierung ihre Teilnahme ab, aus politischen Gründen. Die bereits für Kuba gedruckten Bücher verschwanden wo auch immer. In Folge der Absage wurde die damalige Buchmesse der "deutschen Kultur" gewidmet. Nach der Boykottankündigung gründete sich das Büro Buchmesse Havanna, welches die Organisiation des Auftrittes deutschsprachiger Verlage übernahm. Hauptakteure der Initiative waren Cuba Sí und die Tageszeitung junge Welt. Auf der Buchmesse Frankfurt 2003 wurde das Projekt vorgestellt, die Resonanz war groß. 35 Verlage machten sich auf die Reise nach Havanna, der Kulturboykott der Schröder/Fischer-Regierung war durchbrochen.
Mittlerweile organisiert das Büro Buchmesse Havanna das dritte Mal den Auftritt deutschsprachiger Verlage. In diesem Jahr werden 40 von ihnen teilnehmen, darunter auch große Häuser wie Rowohlt, S. Fischer, Westermann, Klett und Brockhaus.
Der offizielle Boykott geht jedoch weiter. Der Auftritt von deutschen Verlagen auf ausländischen Buchmesse wird durch die Bundesregierung unterstützt, im Fall der Buchmesse Havanna.
Quelle: junge Welt
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