„Entlassungsproduktivität“
redblog - 24. Januar, 17:07 -
„Entlassungsproduktivität“ ist das Unwort des Jahres 2005. Dies gab die fünfköpfige Jury heue bekannt.
Mit dem Begriff sei eine gleichbleibende, wenn nicht gar gesteigerte Arbeits- und Produktionsleistung gemeint, nachdem zuvor zahlreiche für „überflüssig“ gehaltene Mitarbeiter entlassen worden seien, begründete die Jury um den Sprachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser am Dienstag in Frankfurt am Main ihre Entscheidung.
Der Begriff verschleiere damit die meist übermäßige Mehrbelastung derjenigen, die ihren Arbeitsplatz noch hätten behalten können.
Quelle: süddeutsche.de
Mit dem Begriff sei eine gleichbleibende, wenn nicht gar gesteigerte Arbeits- und Produktionsleistung gemeint, nachdem zuvor zahlreiche für „überflüssig“ gehaltene Mitarbeiter entlassen worden seien, begründete die Jury um den Sprachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser am Dienstag in Frankfurt am Main ihre Entscheidung.
Der Begriff verschleiere damit die meist übermäßige Mehrbelastung derjenigen, die ihren Arbeitsplatz noch hätten behalten können.
Quelle: süddeutsche.de
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
ralph (Gast) - 25. Januar, 17:08
Seltsame Begründung. Der Begriff verschleiert vor allem die selbstzerstörerische Produktionsweise und zeigt, wie sie selbstverständlich sie ist.























Trackback URL:
http://redblog.twoday.net/stories/1460338/modTrackback