Keine Gnade für Tookie
redblog - 13. Dezember, 08:12 - Politik
Arnold Schwarzenegger, Gouverneur Kaliforniens, kennt keine Gnade mit Stanley "Tookie" Williams. Ein Gnadengesuch lehnte er nur Stunden vor der geplanten Hinrichtung ab. Auch der Oberste Gerichtshof hat einen Aufschub der Hinrichtung abgelehnt.
Es war die letzte Chance, die Hinrichtung zu verhindern. Williams, der zu den Gründern der Straßengang Crips gehörte, wurde wegen Mordes an vier Menschen zum Tode verurteilt. In den letzten Jahren schrieb er mehrere Kinderbücher, um Kinder und Jugendliche vor den Gangs zu waren. Er sagte sich von der Gewalt los. Für sein Engagement wurde Tookie mehrfach für den Friedens- und den Literaturnobelpreis nominiert.
Bis heute beteuert er, daß er die Morde nicht begangen habe. Daher könne er sich auch nicht dafür entschuldigen. Er habe sehr viel schlimme Dinge in seinem Leben gemacht, für die Morde sei er jedoch nicht verantwortlich. Schwarzenegger lehnte das Gnadengesuch unter anderem ab, weil Tookie sich nicht entschuldigt habe. Der Lebenswandel ist offensichtlich, für einen Gouverneur, der um seine Wiederwahl bangen muss, kommt eine Ablehnung sehr gut. So kann sich Schwarzenegger seiner konservativen Wählerschicht als prinzipientreuer Politiker präsentieren.
Stanley "Tookie" Williams wird von vielen Menschen, auch einer Reihe Promis unterstützt. Sie fordern jedoch nicht nur die Aussetzung der Todesstrafe, sondern einen neuen Prozeß, da die Verurteilung von einem rassistisch zusammengesetztem Gericht gesprochen wurde.
Seinem Kampf gegen Gewalt auf der Straße soll heute 9.01 Uhr MEZ durch die Giftspritze ein Ende gesetzt werden.
Infos zu Tookie: Save Tookie
Es war die letzte Chance, die Hinrichtung zu verhindern. Williams, der zu den Gründern der Straßengang Crips gehörte, wurde wegen Mordes an vier Menschen zum Tode verurteilt. In den letzten Jahren schrieb er mehrere Kinderbücher, um Kinder und Jugendliche vor den Gangs zu waren. Er sagte sich von der Gewalt los. Für sein Engagement wurde Tookie mehrfach für den Friedens- und den Literaturnobelpreis nominiert.
Bis heute beteuert er, daß er die Morde nicht begangen habe. Daher könne er sich auch nicht dafür entschuldigen. Er habe sehr viel schlimme Dinge in seinem Leben gemacht, für die Morde sei er jedoch nicht verantwortlich. Schwarzenegger lehnte das Gnadengesuch unter anderem ab, weil Tookie sich nicht entschuldigt habe. Der Lebenswandel ist offensichtlich, für einen Gouverneur, der um seine Wiederwahl bangen muss, kommt eine Ablehnung sehr gut. So kann sich Schwarzenegger seiner konservativen Wählerschicht als prinzipientreuer Politiker präsentieren.
Stanley "Tookie" Williams wird von vielen Menschen, auch einer Reihe Promis unterstützt. Sie fordern jedoch nicht nur die Aussetzung der Todesstrafe, sondern einen neuen Prozeß, da die Verurteilung von einem rassistisch zusammengesetztem Gericht gesprochen wurde.
Seinem Kampf gegen Gewalt auf der Straße soll heute 9.01 Uhr MEZ durch die Giftspritze ein Ende gesetzt werden.
Infos zu Tookie: Save Tookie
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