Sieg für Linke prognostiziert
redblog - 29. November, 10:39 - Lateinamerika
Wenn am kommenden Sonntag in Venezuela Parlamentswahlen stattfinden, könnten die Ergebnisse in einigen Reihen die Unruhe steigern.
Nach aktuellen Umfragen liegt das Regierungsbündnis "Movimiento Quinta Republica" (Bewegung Fünfte Republik)bei 55 - 60 % der Stimmen.
Konnte die Opposition beim Referendum im August 2004 noch 40 % hinter sich vereinigen, werden ihr nun nur noch 20 % vorausgesagt. Mit 15 % liegt die oppositionelle "Primero Justicia" (Zuerst Gerechtigkeit) deutlich vor der sozialdemokratischen "Accion Democratica", der 4 Prozent prognostiziert werden. Hinter "Primero Justicia" steht vor allem die rechte Oberschicht, die im Verlauf der Regierungszeit von Chavez zahlreiche Privilegien verloren hat, sie wird nicht nur von der US-Regierung favorisiert. Auch die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung setzt auf die PJ, in deren Reihen sich eine Putschisten des April 2004 befinden. Innerlich ist die Opposition zerstritten, was ein gemeinsames Agieren zur Zeit unmöglich macht.
Die Wahlen am kommenden Sonntag sind auch ein Stimmungsbarometer für die Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahre. Dann wird sich entscheiden, ob Hugo Chavez für weitere sechs Jahre an der Spitze der Regierung stehen wird. Laut Umfragen könnte er im Moment mit mehr als 50 Prozent rechnen.
Quellen: Der Standard, abn
Nach aktuellen Umfragen liegt das Regierungsbündnis "Movimiento Quinta Republica" (Bewegung Fünfte Republik)bei 55 - 60 % der Stimmen.
Konnte die Opposition beim Referendum im August 2004 noch 40 % hinter sich vereinigen, werden ihr nun nur noch 20 % vorausgesagt. Mit 15 % liegt die oppositionelle "Primero Justicia" (Zuerst Gerechtigkeit) deutlich vor der sozialdemokratischen "Accion Democratica", der 4 Prozent prognostiziert werden. Hinter "Primero Justicia" steht vor allem die rechte Oberschicht, die im Verlauf der Regierungszeit von Chavez zahlreiche Privilegien verloren hat, sie wird nicht nur von der US-Regierung favorisiert. Auch die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung setzt auf die PJ, in deren Reihen sich eine Putschisten des April 2004 befinden. Innerlich ist die Opposition zerstritten, was ein gemeinsames Agieren zur Zeit unmöglich macht.
Die Wahlen am kommenden Sonntag sind auch ein Stimmungsbarometer für die Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahre. Dann wird sich entscheiden, ob Hugo Chavez für weitere sechs Jahre an der Spitze der Regierung stehen wird. Laut Umfragen könnte er im Moment mit mehr als 50 Prozent rechnen.
Quellen: Der Standard, abn
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