Parteienkauf über Anzeigenwerbung
redblog - 18. Juli, 07:28 - Medien
Die Parteienfinanzierung ist ein Thema, dass es immer mal wieder schafft, kurz das öffentliche und mediale Interesse zu wecken. Kurzer Aufregung folgt betroffenes Schweigen. Wie sollen auch SPD und Grüne reagieren, wenn sie sich erst über die Spenden der Mövenpicks aufregen und dann nach den hunderttausenden Euros gefragt werden, die ihnen die Industrie und Lobbyverbände zugeschoben haben. Grüne regen sich über das Sponsoring der Sommerfeste auf, um dann einige Tage später zu hören, dass sich auch die grün-rote Landesregierung ihr Sommerfest von EnBW & Co. finanzieren ließ.
Zufällig fiel dem Autoren die aktuelle Ausgabe des vorwärts in die Hände, dem Parteiblättchen der SPD.
Neben zahlreichen unteressanten Beiträgen und Selbstbelobigungen finden sich in dem Blatt reichlich Anzeigen: Lufthansa, Deutsche Bahn AG, EnBW, Vattenfall, ...
Nimmt man die Preise der Mediadaten [pdf] als Grundlage zur Berechnung der Einzeigeneinnahmen, kommt man auf einen stolzen Betrag von 159.400 Euro (Fremdanzeigen). Selbst wenn man noch großzügige Rabatte einrechnet, es bleibt ein eine Menge Geld für das spezialdemokratische Zentralorgan.
Eine Summe, die in keinem Rechenschaftsbericht auftaucht.
Zufällig fiel dem Autoren die aktuelle Ausgabe des vorwärts in die Hände, dem Parteiblättchen der SPD.Neben zahlreichen unteressanten Beiträgen und Selbstbelobigungen finden sich in dem Blatt reichlich Anzeigen: Lufthansa, Deutsche Bahn AG, EnBW, Vattenfall, ...
Nimmt man die Preise der Mediadaten [pdf] als Grundlage zur Berechnung der Einzeigeneinnahmen, kommt man auf einen stolzen Betrag von 159.400 Euro (Fremdanzeigen). Selbst wenn man noch großzügige Rabatte einrechnet, es bleibt ein eine Menge Geld für das spezialdemokratische Zentralorgan.
Eine Summe, die in keinem Rechenschaftsbericht auftaucht.
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