Donnerstag, 12. November 2009

Hamburg unter Geiern: Die Stadt gehört allen


Auf den ersten Blick sieht es aus, wie das vierteljährliche PR-Magazin von "Hamburg Marketing". Doch der Titel des Heftes, "Unter Geiern", zeigt deutlich, es kann sich nur um ein gut gemachtes Plagiat handeln. ...
Quelle: Hamburger Morgenpost

Mit dem Magazin setzt sich die Initiative Recht auf Stadt kritisch mit Gentrifizierung und der Marke Hamburg auseinander. Derzeit wird das Magazin in einiger tausender Auflage in Hamburg verteilt und gibt es auch als pdf-Download im Netz. Editorial:
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in Hamburg sagt man "Tschüs". Und mit dieser Ausgabe sagen wir auch "Tschüs!". Zu dem Werbegetexte, das PR-Magazine wie dieses üblicherweise prägt. Wir: Das sind ein paar Hamburger Journalistinnen und Journalisten, Grafiker und Grafikerinnen die es nicht mehr ertragen, das Marketingsprech vom "Wohnen am Wasser" und der "pulsierenden Metropole", während um uns herum die Mieten steigen, sündhaft teure Eigentumswohnungen und Büroglaspaläste aus dem Boden schießen und Grünflächen verkauft und zugebaut werden. Wir möchten sie nicht mehr ausklammern, die soziale Frage. Ja, es ist eine Menge los in Hamburg – aber ganz anders als es sich unsere Metropolen-Vermarkter wünschen. Unter dem Motto "Recht auf Stadt" entstehen derzeit überall in Hamburg Initiativen gegen Gentrifzierung, gegen städtische Großprojekte und für Freiräume – einige davon stellen wir in diesem Magazin vor. Es wird Zeit, dass Politiker aufhören, Leitlinien zu befolgen, die sich Unternehmensberater ausgedacht haben. Denn das führt zu einer Stadt, auf die nur noch Besserverdienende ein Recht haben. Wir dagegen meinen: Die Stadt gehört allen.
Weitere Infos.

Links:
AK Umstrukturierung Wilhelmsburg (AKU) | Apfelbaum braucht Wurzelraum |attac hamburg | avanti | Bambul | Bewegungsmelder | Elbtreppenhäuser | Frappant | Freies Netzwerk zum Erhalt des Schanzenparks (Wasserturm-Ini) | Gängeviertel | Kein IKEA in Altona | Manifest Not In Our Name | Moorburgtrasse stoppen | mujeres sin fronteras | Neues aus dem Karoviertel | No BNQ | schanze20357 | Vorwerkstift

http://www.wikio.de

29.11.2009: Ja zum Verbot von Kriegsmaterial-Exporten


Ob Mowag-Panzer in Afghanistan, Ruag-Handgranaten im Irak oder Pilatus-Flugzeuge in Darfur: Schweizer Waffen töten weltweit. Am 29. November 2009 wird über die GSoA-Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten abgestimmt. Unterstütze uns im Abstimmungskampf! Die Eidgenössische Volksinitiative "für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten" ist eine Initiative, über die in der Schweiz am 29.11.2009 abstimmen wird. Es wurde vom Bündnis gegen Kriegsmaterial-Exporte mit 109.224 gültigen Unterschriften eingereicht und fordert das Verbot vom Kriegsmaterial-Export durch die Einführung von zwei neuen Verfassungsartikeln. Der Bund soll zudem die internationalen Bestrebungen für Abrüstung und Rüstungskontrolle fördern. Eine ähnliche Initiative verfehlte 1972 die Stimmemehrheit mit 49.7% Ja-Stimmen nur knapp. Die Ruag ist eine Staatsfirma. Sie gehört uns allen. Dass diese Firma Munition und Handgranaten in alle Welt liefert, ist schlimm genug. Nun hat der Blick herausgefunden, dass die staatliche Ruag auch noch 200'000 Franken für die Kampagne der Rüstungslobby zur Verfügung stellt. Damit wird Volksvermögen dazu verwendet, das Volk zu beeinflussen. Ein seltsames Demokratieverständnis, das zwar nach der Bespitzelung der GSoA durch die PR-Agentur Farner nicht mehr wirklich überraschen kann, aber trotzdem klar zu verurteilen ist.

Insgesamt liegt das Budget der Rüstungslobby laut Economiesuisse bei "bis zu zwei Millionen Franken". Das ist rund zehn Mal so viel, wie wir zur Verfügung haben.



Weitere Informationen gibt es unter www.gsoa.ch/themen/kriegsmaterial-exporte/

http://www.wikio.de


solidarische reklame





redblog erhält für diese reklame kein geld.

suche

 

menü

Lateinamerika
Politik
Medien
links um zehn
Literatur
Filmtipp
Musik
Skurriles
Buchmesse Havanna
Rosa-Luxemburg-Konferenz
Links
Medienlinks Lateinamerika
Podcastlinks
redblog

kontakt

kommentare

Ich kann das irgendwie...
Ich kann das irgendwie nicht einordnen, ist das jetzt...
Gibriam (Gast) - 2. Februar, 17:16
mas socialista?
Im Bild: Sein ökonomisches Modell aktualisieren,...
nesta (Gast) - 10. Januar, 22:13
peinlich.... *kennt man...
peinlich.... *kennt man dieses gefühl eigentlich...
rosmarin - 6. Januar, 01:49

aktion





beiträge von redblog per mail abonnieren
emailadresse eintragen:

service von feedfurner


Buchmesse Havanna
Filmtipp
Lateinamerika
Links um zehn
Literatur
Medien
Medienlinks zu Lateinamerika
Podcast
Podcastlinks
Politik
redblog
Revolution ist tanzbar
Rosa-Luxemburg-Konferenz
Skurriles
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren