redblog - 1. Oktober, 16:01 -
Politik

"Wir schließen die Website von der weiteren Teilnahme am Amazon.de-Partnerprogramm aus und haben den Websitebetreiber über unsere Entscheidung informiert." Das erklärte eine Sprecherin des Online-Versandhändler Amazon Anfang Juni diesen Jahres gegenüber dem
Tagesspiegel.
Bereits im Mai soll der Brandenburgische Verfassungsschutz das Unternehmen darauf
aufmerksam gemacht haben, dass eine NPD-Website am sogenannten Partnerprogramm von Amazon teilnimmt. Vertrieben wurde so
Nazilektüre über die Seiten von Amazon. Damals gab es keine Reaktion beim Unternehmen. Erst ein breiterer Protest bewog das Unternehmen damals diese Zusammenarbeit zu beenden.
Wie die Internetseite
"Laut gegen Nazis" am 30.09.2009 berichtete, werden zur Zeit Klamotten der
bei Nazis beliebten Kleidermarke Thor Steinar ("von der Szene für die Szene", älterer Werbespruch von TS) verkauft. Amazon verkauft diese nicht direkt, vielmehr werden dem Thor Steinar-Outletshop die Seiten des Versandhändlers als Verkaufsmöglichkeit zur Verfügung gestellt. Amazon verdient mit.
In Zeiten, in denen kein Thor Steinar-Laden
farblos bleibt und sie immer mehr Ladengeschäfte wieder schließen müssen, sollte man Amazon mal mitteilen, was man von ihrer Art Geld zu verdienen hält:
presse@amazon.de
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trueten.de
Update 3.10.09: Inzwischen ist das Angebot gelöscht worden.Das zeigt, daß Proteste etwas bewirken können.