Analyse: Die Kriegsdokumentation als Fernsehunterhaltung
redblog - 13. Juli, 18:10 - Medien
... Ein großer Teil dieser Sendungen setzt auf die Faszination technischer Superlative und geballter Zerstörungskraft. Die Zuschauer werden daran gewöhnt, den Krieg am Bildschirm nicht mehr als schreckliches Verbrechen, sondern als besonders extreme Form des Abenteuerspiels zu erleben. Der Ankündigungstext der N24-Reportage »Die Söldner« enthält die wichtigsten Zutaten eines Abenteuerfilms in exotischer Kulisse: »Knapp zehn Meter Sicht, Schlangen, quälende Parasiten: Sümpfe, Flußläufe und die dichte Vegetation machen das Vorankommen zu einer Strapaze. In dieser unwirtlichen Umgebung leben die Söldner des 3. Regiments der französischen Fremdenlegion. ›N24 – Die Reportage‹ begleitet die Ausbildung der legendären Truppe im Dschungel von Französisch-Guayana. Autor Klaus Wilken zeigt, wie die Söldner lernen, im Dschungel Südamerikas zu überleben und zu kämpfen. ... Thomas Wagner beschäftigte sich mit der "Kriegsdokumentation als Fernsehunterhaltung". Die lesenswerte zweiteilige Analyse erschien in der Tageszeitung junge Welt. Teil I: Militainment und ideologische Aufrüstung
Teil II: Der Kanal »History«, das ZDF und das Institut für Zeitgeschichte
Artikel bewerten:

0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks





























