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Sonntag, 24. Mai 2009

Staatsknete für Karstadt mit passender Werbekampagne


Gestern lief auf radioeins mehrfach eine Radiowerbung von Kartstadt zu 60 Jahre Deutschland. "Liebes Deutschland, unsere ersten gemeinsamen 60 Jahre ..." Gleichzeitig wurde bekannt, daß der Karstadt-Mutterkonzern Arcandor eine Staatsbürgschaft in Höhe von 650 Millionen Euro haben möchte. Die oben erwähnte Werbekampagne paßt sehr gut zu dem Wunsch nach Staatsknete. Was Karstadt jedoch wirklich mit diesem Spot ausdrücken wollte:

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Antifaschistische Städtetour von Polizei schikaniert


Am gestrigen Samstag lud das antifaschistischen Bündnisses "Nazis keine Basis bieten" zu einer Städtetour durch Waiblingen, Böblingen und Stuttgart auf. Anfang Juni finden in Baden-Württemberg Kommunalwahlen statt. In Stuttgart und den angrenzenden Landkreisen tritt die NPD an.

Während die Demo in Waiblingen von der Polizei unbehelligt blieb, verschäfte sich die Situation in Böblingen, um dann in Stuttgart zu eskalieren. In Stuttgart wurde unter anderem ein Demonstrant festgenommen, weil er sich von der Kundgebung am Rotebühlplatz angeblich "zu schnell" entfernt hatte. Die Festnahme hatte zur Folge, daß die bekannte Reiterstaffel ohne Rücksicht auf Verluste durch die Menschen ritt, die sich über den Grund der Verhaftung informieren wollten. Zumindest ein Demonstrant wurde dabei von einem Pferd verletzt.




Weitere Infos zu den Vorgängen unter trueten.de

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Linker Fläming United: "Luckenwalde bleibt rot!"


Erstmals seit der Befreiung vom Faschismus durch die Rote Armee marschierten am gestrigen Samstag wieder Nazis durch die Luckenwalder Straßen. 200 bis 250 Nazis waren dem Aufruf der Kameradschaft "Freie Kräfte Teltow-Fläming" gefolgt. Unterstützung fanden sie bei NPD und der örtlichen DVU.
Unter dem Schutz von Polizei, LKA und Staatsschutz Berlin zogen sie vom Bahnhof durch die Innenstadt.



Am Vormittag versammelten sich bereits mehr als 350 Antifaschisten, um gegen den brauen Aufzug zu protestieren. Der eigentlich angemeldete Demostart an der Synagoge und die Route durch die Innenstadt waren von der Polizei verboten worden, da die Sicherheit "zeitlich und örtlich nicht zu gewährleisten sei". Verbannt wurde der Protestzug dann an den Stadtrand, begleitet von Einsatzkräften, die nicht nur absolut ortsunkundig waren, sondern auch einsatztechnisch absolut chaotisch organisiert werden. Nach dem Abschluß verteilten sich die Antifaschisten über die Stadt und versuchten, teilweise erfolgreich, die Nazis an ihrer Route zu stören. Verhindert werden konnte der Naziaufmarsch jedoch nicht. Die Polizei setzte alles dran, den Nazis freie Straßen zu bieten.



Die Stadt selber hatte auf dem Marktplatz ein Demokratiefest unter dem Motto "Ein Fest auf dem Boden des Grundgesetzes" veranstaltet, zu dem in Verlaufe des Nachmittags schätzungsweise 500 Menschen kamen. Als die Nazidemo weniger als 500 Meter von diesem Platz entfernt vorbei marschierte, blieben die "Demokraten" auf dem Markt. Nachdem die Nazis um 17 Uhr ihre Demo beendet hatten, startete am Marktplatz eine Kehrausaktion, mit der die Straßen der Stadt symbolisch gereinigt werden wurden. An ihr beteiligten sich neben Bürgermeistern, Landrat und Kommunalpolitikern ca. 100 Bürger.

rbb: Brandenburg aktuell, 23.05.2009

Ein Sprecher des antifaschistischen Bündnis "Linker Fläming United" sagte zum heutigen Tag: "Auch wenn es uns heute leider nicht gelang, den Naziaufmarsch zu verhindern, wurde er dennoch massiv gestört. Auch im Hinblick auf die antifaschistische Demonstration kann der Tag aus unserer Sicht als Erfolg gewertet werden. Den Nazis gelang es nur unter massiven Polizeischutz durch Luckenwalde zu ziehen und blieben dennoch nicht unwidersprochen. Luckenwalde bleibt rot!"
Quelle: Pressemitteilung des antifaschistischen Bündnis "Linker Fläming United"

Ankündigung: In den kommenden Tagen wird es noch zwei weitere Beiträge geben, der eine wird sich mit der Berichterstattung der örtlichen Regionalpostille beschäftigen. Die MAZ hatte konsequent die Demo des Jugendbündnisses verschwiegen und das Fest der "Demokraten" entsprechend gehypt. Der zweite Beitrag setzt sich mit dem CDU-Bürgermeisterkandidaten auseinander, der im Vorfeld des Samstages sich bereits über die Linksextremisten ereiferte.

Links:
Linker Fläming United
Autonome Antifa Teltow-Fläming
Antifa Recherche Team Teltow-Fläming

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kommentare

Einschaltquote, nein...
Das ist ja stark. Kannte Democracy Now bis jetzt nur...
neuer Okto-Fan (Gast) - 2. Dezember, 14:09
übertreibung, schon...
übertreibung, schon mal gehört?
redblog - 30. November, 18:59
Käse
Warum fallen? In der logischen Konsequenz dürften...
Stormbound (Gast) - 30. November, 17:46

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