Unglaublich aber wahr. Da wandelt man so halbwegs entspannt und wohlgelaunt durch die Zürcher Gässchen, und plötzlich springt es einen an. Das Plakat. Es ist riesig, bunt und fies. Es wirbt für Butter. Nicht irgendeine, sondern für die ganz gemeine Butter an sich. Jetzt ist mir auch endlich klar, was mich an all den Margarinefressern so nervt. Die sind alle so abstoszend unnatürlich...
Auf der Kampagnenseite des werbenden Verbandes Swissmilk gibt es noch mehr Motive dazu, auch wenn hier der auf den Plakatwänden verwendete Slogan einfach weggelassen wurde. (Einfach die Startseite aktualisieren.)
Egal. Hab` Urlaub.
Auf der Frankfurter Buchmesse stellte der französische Journalist und Soziologe Ignacio Ramonet sein aktuelles Werk vor: "Fidel Castro. Mein Leben".
Ramonet interviewte dem ehemaligen Präsidenten Kubas, Fidel Castro, innerhalb von drei Jahren immer wieder. Aus diesen Interviews entstand eine sehr spannendes und lesenswertes über das Leben, Denken und Wirken Fidel Castros.
Auf dem buchmesseblog, das in Kooperation vom HR und arte entstand, finden sich vier kurze Videos, in denen sich Ramonet äußert.
Den Begleitetxt von Franco Foraci kann man getrost in die Tonne treten. Er zeugt von Unkenntnis und Desinteresse.
"Teil 3 übrigens handelt von der weltweiten Finanzkrise. Da meint der sozialistische Diktator, er habe es vorausgesehen, fühle sich in seinen Warnungen bestätigt. Doch im Buch kommt das Thema so gut wie gar nicht vor, warum?"
Auf das Bild klicken, um zu den Videos zu gelangen
Fidel Castro/Ignacio Ramonet: Mein Leben. Aus dem Spanischen von Barbara Köhler, ca. 779 Seiten, geb. mit SU, ISBN: 978-3-86789-038-0