Von solidarischen Hochwassern, gefälschten fälschungssicheren RFID-Pässen, kolonialistischer Müllentsorgung, rechten Wohlstandsverteidigern in Bolivien und Neuerungen in der Wikipedia.
[LINK] Abschiebeflüge? Wir fluten den Hamburger Flughafen![via]
[LINK] Wer sich noch an die beschwichtigende Antwort der britischen Behörden nach dem Diebstahl von mehreren tausend Blankopässen erinnert, wird an dieser Meldung seine Freude haben. Zum Nachlesen dem DatenpannenLINK folgen.
[LINK] Globalisierter Rassismus. Greenpeace informiert über die gängige Praxis, Elektroschrott aus USA und Europa als Secondhand-Ware deklariert in Ghana abzuladen. [via]
[LINK] Die Eliten verteidigen ihre Pfründe und veranstalten ein Referendum. Ein längerer jW-Text zur Lage in Bolivien.
[LINK] Für an der Wikipedia Interessierte gibt´s einen ChaosradioExpress zum Thema Qualitätsentwicklung.
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Während der Befreiungsaktion von 15 Geiseln der Farc durch die kolumbianische Armee Anfang Juli diesen Jahres benutze die Armee für ihr Täuschungsmanöver die Insignien des Internationalen Roten Kreuzes, sowie das Logo des lateinamerikanischen Fernsehsenders TeleSUR. Mit der Verwendung des Symbols des Rotes Kreuzes verstieß Kolumbien gegen die Genfer Konvention. (redblog berichtete)
Bereits wenige Tage nach der Befreiungsaktion, bei der unter anderem die Franco-Kolumbianerin Ingrid Betancourt befreit worden ist, berichtete TeleSUR über diesen Vorfall. Dies wurde jedoch nicht wahrgenommen, erst nachdem CNN ein Video verbreitete, auf dem das rote Kreuz zu sehen war. Stritt Kolumbiens Präsident Uribe erst die Verwendung ab, teilte er später mit, ein ein Soldat habe das Symbol "angesichts der großen Zahl an Rebellen aus Angst" spontan und entgegen ausdrücklicher Befehle benutzt. Der kolumbianische Nachrichtensender RCN, der frei von jeglicher Verdächtigung der Sympathie mit der FARC ist, veröffentlichte diese Woche ein Video, das den Ablauf der Aktion zeigte. Dort ist zu sehen, daß die Benutzung der Insignien geplant war.
Der rechtsextreme Präsident Uribe schäumte nach der Ausstrahlung und geißelte diese am Dienstag als möglichen "Landesverrat". Verteidigungsminister Juan Manuel Santos erklärte am Dienstag, daß die Verwendung des Rot-Kreuz-Symbols durch die Regierung nicht erlaubt gewesen sei. Wenn sie allerdings darüber informiert gewesen wäre, hätte sie keine Einwände dagegen erhoben.